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Neue Sonderausstellung »Schutz und Trutz - Burgen und Befestigungen im sächsischen Vogtland« im Vogtlandmuseum

Eine neue Sonderausstellung über Burgen im Vogtland präsentiert ab dem 7. Juni im Vogtlandmuseum archäologische Erkenntnisse und stellt den aktuellen Wissensstand zur regionalen Burgenforschung zusammen. Bis zum 4. Oktober kann die Ausstellung „Schutz und Trutz - Burgen und Befestigungen im sächsischen Vogtland“ zu den Öffnungszeiten des Vogtlandmuseums besucht werden.
Das sächsische Vogtland ist eine Burgenlandschaft. Die ersten Burgen des 12. Jahrhunderts entstanden im Zuge des Landesausbaus und waren schlicht: künstlich aufgeschüttete, runde Erdhügel von 20 bis 25 Metern Durchmesser, umgeben von Graben und Wall. Auf ihrer Spitze erhob sich vermutlich ein turmartiger Holz- oder Fachwerkbau, Stein wurde erst im 13. Jahrhundert zum prägenden Baumaterial. Mehr als die Hälfte der Burgen im Vogtland sind solche unscheinbaren Erdhügelanlagen. Sie waren keine repräsentativen Herrschaftssitze, sondern funktionale Stützpunkte: Orte zur Sicherung von Besitz und Rechten sowie zur Kontrolle der Verkehrswege, die das Vogtland durchzogen.
Die Erforschung der Vielfalt der mittelalterlichen Burgen im sächsischen Vogtland setzte um 1900 ein.
In der Ausstellung gibt es Wissenswertes über die Burgen, Schlösser und deren Ruinen in Plauen, Mylau, Voigtsberg, Elsterberg, Wiedersberg, Liebau, Schöneck, Rodewisch, Falkenstein, Mechelgrün und Auerbach zu erfahren.
Alle Informationen zum Vogtlandmuseum gibt es unter
www.vogtlandmuseum-plauen.de

Fakten

  • Die neue Sonderausstellung 'Schutz und Trutz - Burgen und Befestigungen im sächsischen Vogtland' wird am 7. Juni im Vogtlandmuseum eröffnet.
  • Die Ausstellung kann bis zum 4. Oktober besucht werden.
  • Das sächsische Vogtland ist eine Burgenlandschaft.
  • Die ersten Burgen des 12. Jahrhunderts entstanden im Zuge des Landesausbaus und waren künstlich aufgeschüttete, runde Erdhügel von 20 bis 25 Metern Durchmesser, umgeben von Graben und Wall.
  • Mehr als die Hälfte der Burgen im Vogtland sind solche unscheinbaren Erdhügelanlagen.
  • Die meisten Erdhügelanlagen waren keine repräsentativen Herrschaftssitze, sondern funktionale Stützpunkte: Orte zur Sicherung von Besitz und Rechten sowie zur Kontrolle der Verkehrswege, die das Vogtland durchzogen.
  • Die Erforschung der Vielfalt der mittelalterlichen Burgen im sächsischen Vogtland setzte um 1900 ein.
  • Die Ausstellung gibt es Wissenswertes über die Burgen, Schlösser und deren Ruinen in Plauen, Mylau, Voigtsberg, Elsterberg, Wiedersberg, Liebau, Schöneck, Rodewisch, Falkenstein, Mechelgrün und Auerbach zu erfahren.
  • Die Informationen zum Vogtlandmuseum gibt es unter www.vogtlandmuseum-plauen.de
  • Die Ausstellung wird im Vogtlandmuseum in Plauen geöffnet.
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