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Servicemeldungen aus Ämtern und Bezirken

Das Amt für Stadtplanung und Wohnen informiert am Mittwoch, 10. Juni, ab 18 Uhr im Bürgerhaus Möhringen, Gottlob-Auwärter-Raum, Filderbahnplatz 32, über die städtebauliche Studie zu den geplanten Entwicklungen im „Transformationsraum Möhringen-Ost“.
Das rund 50 Hektar große Gebiet entlang der Plieninger Straße sowie östlich und westlich der Bundesstraße 27 befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel. Die ehemals gewerblich geprägten Flächen – das SI-Centrum, das Pressehaus-Areal, und der Campus Sternhöhe – sollen langfristig neu geordnet und weiterentwickelt werden. Das Quartier an der Plieninger Straße 140 soll stufenweise einer Neuentwicklung zugeführt werden.
Ziel der laufenden städtebaulichen Studie ist ein übergeordnetes Strukturkonzept als planerische Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung, das gemeinsam mit den Eigentümervertretern erarbeitet werden soll. Im Fokus stehen dabei unter anderem eine stärkere Nutzungsmischung, neue Wohnangebote, moderne Arbeitsorte sowie qualitätsvolle Freiräume und nachhaltige Mobilität.
Im Rahmen der Bürgerinformationsveranstaltung werden die Zielsetzungen der Stadt Stuttgart sowie erste Entwicklungsszenarien vorgestellt und der Entwurf des Strukturkonzepts erläutert. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen wird den aktuellen Stand der Planung vorstellen und über den Prozess informieren. Im weiteren Verlauf soll es eine zweite Informationsveranstaltung geben, bei der das bis dahin ausgearbeitete Strukturkonzept präsentiert werden soll.
Im Anschluss an die Infoveranstaltung besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Hinweise und Anregungen einzubringen. Die zirka zweistündige Informationsveranstaltung wird moderiert von den Büros urban catalyst aus Berlin und cityförster aus Hannover. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe UMGESCHICHTEN, bei der sich überregionale Expertinnen und Experten der Erinnerungskultur mit lokalen Akteuren aus Kunst/Kultur, Bildung, Wissenschaft und zivilgesellschaftlichem Engagement gegenseitig austauschen.
Zu Gast sind dieses Mal Dinçer Güçyeter, der Autor des autobiografischen Romans „Unser Deutschlandmärchen“, Alina Papagiannaki-Sönmez, Geschäftsführerin des Forums der Kulturen, und Lorena Popović, Historikerin und Gastarbeiterkind in der dritten Generation. Im Gespräch mit Moderatorin Leyla Ercan geht es darum, welche Stimmen bei der Betrachtung der Migrationsgeschichte bisher ausgeblendet werden und welche Erinnerungsformate es braucht, um die Vielfalt der Stadtgesellschaft sichtbarer zu machen. Wie klingen neue Erzählungen über Migration und Gastarbeit, in denen Frausein, soziale Herkunft, Diskriminierung, Macht- und Ausbeutungsverhältnisse ausgeleuchtet werden?
Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zum informellen Austausch bei Suppe und Getränken. Weitere Informationen zur Veranstaltung unter
Die bisherigen Mülltonnen in Grün (Altpapier), Grau (Restmüll) oder Braun (Biomüll) haben sich über viele Jahre bewährt und sorgen für eine klare Zuordnung der Abfallarten. Künftig bleibt die Farbzuordnung auf die Deckel beschränkt, während die Korpusse für alle Abfall- und Wertstoffarten grau sind.
Graue Abfallbehälter bieten den Vorteil, dass sie vollständig aus recycelten Kunststoffen, sogenannten Rezyklaten, hergestellt werden können. Rezyklate bestehen aus einer Mischung verschiedenfarbiger Kunststoffe. Diese werden für die Behälterherstellung zunächst granuliert, eingeschmolzen und im Spritzgussverfahren zu neuen Behältern gegossen. Dieser Recyclingprozess kann bei Mülltonnen bis zu zehn Mal wiederholt werden. Behälter in hellen und kräftigen Farben werden meist aus sortenreinem, neuem Kunststoff hergestellt. Für die neuen Abfallsammelbehälter der AWS bedeutet das: Die Korpusse bestehen zu 100 Prozent aus Rezyklat, die farbigen Deckel zu 80 Prozent. Die bisherigen Modelle enthielten je nach Ausführung ebenfalls Rezyklat, jedoch in geringerem Umfang. Durch die Umstellung erhöht die AWS den Anteil an wiederverwendeten Materialien. Das stärkt die Kreislaufwirtschaft.
Auch künftig werden ausrangierte Tonnen wieder dem Materialkreislauf zugeführt. Dadurch spart die AWS nicht nur Ressourcen, sondern auch Geld. Die neuen Tonnen sind je nach Größe bis zu 34 Prozent günstiger als die bisherigen Modelle. Damit erzielt das städtische Tochterunternehmen bei jährlich rund 12.000 ausgegebenen Behältern (2025) einen erheblichen Kostenvorteil. Durch die einheitlichen grauen Korpusse sinkt zudem der Lagerbedarf, da diese zukünftig für alle Abfallarten genutzt werden.
Funktionsfähige Tonnen, die momentan in den Bezirken im Einsatz sind, werden nicht ersetzt. Die neuen Behälter kommen ausschließlich beim Tausch von defekten Behältern oder bei Neuaufstellungen zum Einsatz. Die bisherigen Modelle werden weiterhin ausgegeben, bis die vorhandenen Lagerbestände aufgebraucht sind.
Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer im Stadtgebiet Stuttgart sind gemäß Abfallwirtschaftssatzung der Landeshauptstadt Stuttgart (AfS) verpflichtet, ihre Grundstücke an die städtische Abfallentsorgungseinrichtung anzuschließen. Die dafür benötigten Wertstoffbehälter stellt die AWS bereit. Weitere Informationen zu diesen Behältern sind auf der
zu finden.
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