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Gemeinsam gegen die Asiatische Tigermücke: Nach Regenfällen schlüpfen mehr Tiere - Gesundheitsamt bittet um Mithilfe

Durch die Regenfälle der vergangenen Tage haben sich in vielen Gärten, auf Balkonen und Terrassen zahlreiche Wasserbehälter gefüllt. Dadurch wurden zuvor abgelegte Eier der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) überspült und ein vermehrtes Schlüpfen von Larven ausgelöst. Das Gesundheitsamt bittet die Stuttgarterinnen und Stuttgarter deshalb um aktive Mithilfe, damit die Belästigung durch die Mücken gering bleibt und eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden kann.
Dr. Simon Friz, der Leiter des Teams Umwelthygiene und Hygienekontrolle, erklärt: „Die Asiatische Tigermücke ist nun seit einigen Jahren auch in Stuttgart heimisch geworden. Sie ist tagaktiv und stechfreudig und kann Erreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika‑Viren übertragen. Das Infektionsrisiko ist für die Stadtbevölkerung derzeit gering, weil diese Erkrankungen in Deutschland nicht endemisch sind. Durch steigende Temperaturen und milde Winter kann sich die Tigermücke aber weiter ausbreiten und das Risiko zunehmen, dass eine von einem Reiserückkehrer eingeschleppte Erkrankung weitergetragen wird. Vorbeugende Maßnahmen auch in Privathaushalten sind deshalb wichtig, um die Mückenzahlen zu begrenzen.“
Was jetzt zu tun ist:
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Fakten

  • Die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) ist in Stuttgart heimisch geworden.
  • Die Asiatische Tigermücke ist tagaktiv und stechfreudig und kann Erreger wie Dengue-, Chikungunya- oder Zika-Viren übertragen.
  • Das Infektionsrisiko für die Stadtbevölkerung derzeit ist gering, weil diese Erkrankungen in Deutschland nicht endemisch sind.
  • Die Asiatische Tigermücke kann sich durch steigende Temperaturen und milde Winter weiter ausbreiten und das Risiko zunehmen, dass eine von einem Reiserückkehrer eingeschleppte Erkrankung weitergetragen wird.
  • Vorbeugende Maßnahmen in Privathaushalten sind wichtig, um die Mückenzahlen zu begrenzen.
  • Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar.
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