Neustadt: Barock-Figur „Bildhauerei“ kehrt auf die Hauptstraße zurück
Die Barock-Figur „Bildhauerei“ ist jetzt als Kopie auf die Mittelachse der Hauptstraße in der Inneren Neustadt zurückgekehrt.
Mit der Anfertigung der Kopie „Bildhauerei“ wurde Diplom-Bildhauer Sebastian Hempel, Steinbildhauerei Hempel GmbH Dresden, beauftragt. Er schuf die Kopie im Jahr 2025 und verwendete dafür einen etwa fünf Tonnen schweren Rohblock aus feinkörnigem Cottaer Sandstein aus dem Steinbruch Neundorf. Die fertige Skulptur hat nun noch ein Gewicht von etwa einer Tonne.
Die Kosten beliefen sich auf rund 35.700 Euro, davon kamen 3.600 Euro vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, 10.000 Euro vom Stadtbezirk Neustadt und rund 18.000 Euro aus dem Fonds des ehemaligen DDR-Parteivermögens (PMO-Mittel). Die übrigen 4.000 Euro waren Spenden aus dem Fonds Stadtgrün.
Drei leere Postamente warten noch auf die Komplettierung mit Skulpturen. Als nächste Figur soll die „Malerei“ folgen.
Hintergrund:
Bei den barocken Skulpturen handelt es sich um sieben Originale und eine Kopie eines Originals aus dem Dresdner Zwinger. Es sind Werke von Johann Baptist Dorsch, Thaddäus Ignatius Wiskotschill, Johann Ferdinand Feige (1785/90) und Ernst Hähnel (1860). Im Jahre 1979 kamen die acht Skulpturen auf die neu gestaltete Hauptstraße, im Zwinger wurden die sieben Originale durch Kopien ersetzt. Wegen ihres schlechten Zustandes und um weiteren Substanzverlust zu verhindern kamen die wertvollen Originale im Jahr 2014 ins städtische Lapidarium (Ruine Zionskirche), wo sie seitdem lagern. Seit 2023 werden von den Original-Skulpturen schrittweise Kopien angefertigt und wieder aufgestellt, bisher: „Archäologie“, „Architektur“, „Lied“, „Urania“ und zuletzt „Bildhauerei“.
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Fakten
- Die Barock-Figur "Bildhauerei" ist jetzt als Kopie auf die Mittelachse der Hauptstraße in der Inneren Neustadt zurückgekehrt.
- Mit der Anfertigung der Kopie "Bildhauerei" wurde Diplom-Bildhauer Sebastian Hempel, Steinbildhauerei Hempel GmbH Dresden, beauftragt.
- Sebastian Hempel schuf die Kopie im Jahr 2025 und verwendete dafür einen etwa fünf Tonnen schweren Rohblock aus feinkörnigem Cottaer Sandstein aus dem Steinbruch Neundorf.
- Die fertige Skulptur hat nun noch ein Gewicht von etwa einer Tonne.
- Die Kosten beliefen sich auf rund 35.700 Euro, davon kamen 3.600 Euro vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, 10.000 Euro vom Stadtbezirk Neustadt und rund 18.000 Euro aus dem Fonds des ehemaligen DDR-Parteivermögens (PMO-Mittel).
- Die übrigen 4.000 Euro waren Spenden aus dem Fonds Stadtgrün.
- Drei leere Postamente warten noch auf die Komplettierung mit Skulpturen.
- Als nächste Figur soll die "Malerei" folgen.
- Bei den barocken Skulpturen handelt es sich um sieben Originale und eine Kopie eines Originals aus dem Dresdner Zwinger.
- Es sind Werke von Johann Baptist Dorsch, Thaddäus Ignatius Wiskotschill, Johann Ferdinand Feige (1785/90) und Ernst Hähnel (1860).
- Im Jahre 1979 kamen die acht Skulpturen auf die neu gestaltete Hauptstraße, im Zwinger wurden die sieben Originale durch Kopien ersetzt.
- Wegen ihres schlechten Zustandes und um weiteren Substanzverlust zu verhindern kamen die wertvollen Originale im Jahr 2014 ins städtische Lapidarium (Ruine Zionskirche), wo sie seitdem lagern.
- Seit 2023 werden von den Original-Skulpturen schrittweise Kopien angefertigt und wieder aufgestellt, bisher: "Archäologie", "Architektur", "Lied", "Urania" und zuletzt "Bildhauerei".