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Ausstellung in der Hospitalkapelle: Günther Huniat – Alles für die Natur

Im Mai zeigt die Kleine Galerie St. Georg eine Auswahl der Werke des Leipziger Künstlers Günther Huniat.
Die Vernissage findet am Sonnabend, 2. Mai, 15.00 Uhr im Beisein des Künstlers statt. Die Kuntwerke sind bis zum 31. Mai, sonnabends und sonntags jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr in der Leisniger Straße zu sehen.
Der Künstler
Günther Huniat wurde 1939 in Thammühl in Böhmen geboren. Nach einer Ausbildung als Möbeltischler studiert er Pädagogik und Sozialpädagogik. 1960 folgte der Umzug nach Leipzig wo er heute noch lebt und arbeitet. Anschließend arbeite er bis 1971 in der Volksbildung als Sozialpädagoge. Bereits seit 1963 hatte er sich autodidaktisch künstlerisch betätigt, wozu er 1965 in Leipzig-Stötteritz in der Holzhäuser Straße 73 ein Atelier anmietete. Nach dessen Abriss pachtete er ein dahinterliegendes Gartengelände. Der "Garten" wurde zum Treffpunkt vieler Künstler und war Ausgangspunkt zahlreicher Aktionen. Huniat gab mehreren Künstlern Raum für plastische Arbeiten. 1980 gründeten er zusammen mit Frieder Heinze auf der Brache davor die „Freiluftgalerie Stötteritz“, die ab 1990 durch einen Verein getragen wurde und bis 2013 jährliche Wechselausstellungen zeigte. 1994 eröffnete er mit Harald Bauer, Dietrich Gnüchtel, Caroline Kober und Hael Yggs die Erste Leipziger Autorengalerie. Huniat war von 1973 bis 1989 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und von 1990 bis 2018 des Bundes Bildender Künstler Leipzig. Er war in der DDR neben einer bedeutenden Anzahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen 1977/1978 und 1987/1988 an der VIII. und X. Kunstausstellung der DDR in Dresden beteiligt. Seine Arbeiten - Malerei, Grafik, Objekt und Skulptur - sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
Initiator des Leiziger Herbstsalons
Im Jahr 1984 initiierte Günther Huniat gemeinsam mit Lutz Dammbeck, Günter Firit, Hans-Hendrik Grimmling, Frieder Heinze und Olaf Wegewitz den „Ersten Leipziger Herbstsalon“ im Leipziger Messehaus am Markt. Mit dieser in Eigenregie organisierte Ausstellung durchbrachen die Künstler das Kunstpräsentationsmonopol des Staates. Obwohl der Salon eigentlich sofort wieder geschlossen werden sollte, besuchten ihn innerhalb von drei Wochen rund 10.000 Menschen. Eine indirekte Folge dieses Herbstsalons war die Gründung der Galerie Eigen+Art, heute global und mit Künstlern wie Neo Rauch prominent vertreten.
Filmabend und Trödelmarkt
Im Mai lädt der Verein am 22. Mai, 19.00 Uhr zum Filmabend mit „Ein Tick
anders“ sowie zum Kuns t& Trödel-operair am 31. Mai, von 10.00 bis 16.00 Uhr ein.

Fakten

  • Günther Huniat wurde 1939 in Thammühl in Böhmen geboren.
  • Er studierte Pädagogik und Sozialpädagogik.
  • Er lebt und arbeitet heute noch in Leipzig.
  • Er hatte sich autodidaktisch künstlerisch betätigt seit 1963.
  • Er pachtete ein Gartengelände in der Holzhäuser Straße 73 in Leipzig-Stötteritz.
  • Er gründete die Freiluftgalerie Stötteritz mit Frieder Heinze.
  • Er war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR von 1973 bis 1989.
  • Seine Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
  • Er initiierte den Ersten Leipziger Herbstsalon im Jahr 1984.
  • Die Ausstellung fand am Sonnabend, 2. Mai, 15.00 Uhr im Beisein des Künstlers statt.
  • Die Werke sind bis zum 31. Mai, sonnabends und sonntags jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr in der Leisniger Straße zu sehen.
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