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Erinnerungslauf von Drancy nach Auschwitz macht Station in Dresden

Am Mittwoch, 6. Mai 2026, wird die französische Läuferin Justine Decourselle im Rahmen ihres Projekts „Lauf gegen das Vergessen / Course contre l’oubli“ eine Etappe in Dresden absolvieren. Die 25-jährige Altenpflegerin hat sich vorgenommen, innerhalb eines Monats rund 1.500 Kilometer von Drancy in Frankreich bis nach Auschwitz zurückzulegen, um an die Opfer des Holocaust zu erinnern.
Das Projekt verbindet sportliche Leistung mit historischer Erinnerung. Decourselle folgt dabei symbolisch dem Weg des Transports Nr. 71, mit dem am 13. April 1944 etwa 1.500 Menschen von Drancy nach Auschwitz deportiert wurden, darunter auch die spätere Holocaust-Überlebende Simone Veil.
Anlässlich ihres Aufenthalts in Dresden findet im Institut français Dresden vor dem Etappenstart ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Sportgymnasiums Dresden statt.  Sie setzen sich mit den physischen und psychischen Herausforderungen des Projekts auseinander und begleiten die Läuferin im Anschluss auf einem Teilstück ihrer Strecke in Richtung Göda in der Oberlausitz.
Mit dabei sind Violaine Varin, Direktorin des Institut français Sachsen, Dresdens Sportbürgermeister Jan Donhauser sowie Dorthe Beemelmans, Beauftragte für Angelegenheiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.
Ein symbolischer Bestandteil des Projekts ist die Übergabe von Erinnerungssteinen durch die Schülerinnen und Schüler. Diese werden von Justine Decourselle entlang ihrer Route abgelegt und stehen für das fortdauernde Gedenken an die Opfer des Holocaust.
Der Lauf, der am Montag, 13. April 2026 in Drancy begonnen hat, versteht sich als Zeichen gegen das Vergessen und als Appell für Toleranz und Erinnerungskultur in der Gegenwart. Justine Decourselle verbindet dabei sportliche Herausforderung mit einem klaren gesellschaftlichen Anliegen: Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und ihre Bedeutung für heutige und zukünftige Generationen zu unterstreichen.

Fakten

  • Die Etappe in Dresden findet im Institut français Dresden vor dem Etappenstart statt.
  • Das Projekt verbindet sportliche Leistung mit historischer Erinnerung.
  • Justine Decourselle folgt symbolisch dem Weg des Transports Nr. 71, mit dem am 13. April 1944 etwa 1.500 Menschen von Drancy nach Auschwitz deportiert wurden.
  • Anlässlich ihres Aufenthalts in Dresden findet ein Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Sportgymnasiums Dresden statt.
  • Die Läuferin setzt sich mit den physischen und psychischen Herausforderungen des Projekts auseinander.
  • Mit dabei sind Violaine Varin, Direktorin des Institut français Sachsen, Dresdens Sportbürgermeister Jan Donhauser sowie Dorthe Beemelmans, Beauftragte für Angelegenheiten der Kirchen und Religionsgemeinschaften des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.
  • Ein symbolischer Bestandteil des Projekts ist die Übergabe von Erinnerungssteinen durch die Schülerinnen und Schüler.
  • Die Stadt Dresden liegt in Deutschland.