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Samsung Galaxy S26 im Test: Fast perfekt, wäre da nicht die KI

Luke Baker



Auf einen Blick



Pro




Tolles, kompaktes Design



Beeindruckende Kameras



Gute Akkulaufzeit



Langfristiger Software-Support




Kontra




Software- und KI-Fehler



Langsames Laden



Wenige Verbesserungen




Fazit



Das Galaxy S26 ist Samsungs bislang ausgereiftestes kompaktes Flaggschiff. Gleichzeitig fällt der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger eher gering aus. Statt großer Neuerungen gibt es eine behutsame Weiterentwicklung. Das S26 macht fast alles gut, aber nur wenig wirklich herausragend.



Das Galaxy S26 ist das kleinste Mitglied der neuen S-Familie von Samsung. In Bezug auf die Hardware scheint Samsung das Smartphone so weit wie möglich optimiert zu haben. Bei der Software gibt es hingegen noch Luft nach oben.



Es unterscheidet sich kaum vom Vorgängermodell Galaxy S25. Es gibt eher iterative Aktualisierungen als eine komplette Überarbeitung. Das Display ist fast identisch, ist jedoch geringfügig größer und bietet eine bessere maximale Helligkeit. Das Smartphone verfügt zudem über etwas mehr Rechenleistung und einen langlebigeren Akku. Dafür ist das S26 jedoch auch 50 Euro teurer als das S25 zum Marktstart im vergangenen Jahr.



Samsung setzt bei seiner Software stark auf künstliche Intelligenz. Dies betrifft sowohl den eigenen Assistenten Bixby als auch Google Gemini sowie die Partnerschaft mit Perplexity AI. Einige der Funktionen fügen sich gut ein, vieles wirkt jedoch noch unausgereift. Aktuell ist die Software die größte Schwäche des Smartphones.



Letztendlich ist das S26 ein solides Flaggschiff-Smartphone, das jedoch zu sehr auf Nummer sicher geht. Ich würde mir wünschen, dass Samsung in Zukunft mehr wagt. Außerdem sollten spannende Funktionen wie das Privacy Display des Samsung Galaxy S26 Ultra nicht nur den teuersten Modellen vorbehalten bleiben.


Luke Baker



Design & Verarbeitung




Schlankes Aluminiumgehäuse



Leichter und robuster als der Vorgänger



Staub- und wasserdicht nach IP68




Das Samsung Galaxy S26 ist ein wunderschönes Smartphone. Es liegt sehr gut in der Hand und lässt sich hervorragend bedienen. Das Aluminiumgehäuse wirkt sehr elegant. Die Kameras sind auf einer vertikalen, ovalen Insel angeordnet. Das lässt es in meinen Augen auch etwas raffinierter wirken als das S26 Ultra, bei dem zwei weitere Objektive seitlich hervorstehen.



Das S26 ist in den Farben Pink Gold, Silver Shadow, White, Cobalt Violet, Black und Sky Blue erhältlich. Pink Gold und Silver Shadow gibt es exklusiv im Online-Shop von Samsung.


Luke Baker



Design & Verarbeitung




Schlankes Aluminiumgehäuse



Leichter und robuster als der Vorgänger



Staub- und wasserdicht nach IP68




Das Samsung Galaxy S26 ist ein wunderschönes Smartphone. Es liegt sehr gut in der Hand und lässt sich hervorragend bedienen. Das Aluminiumgehäuse wirkt sehr elegant. Die Kameras sind auf einer vertikalen, ovalen Insel angeordnet. Das lässt es in meinen Augen auch etwas raffinierter wirken als das S26 Ultra, bei dem zwei weitere Objektive seitlich hervorstehen.



Das S26 ist in den Farben Pink Gold, Silver Shadow, White, Cobalt Violet, Black und Sky Blue erhältlich. Pink Gold und Silver Shadow gibt es exklusiv im Online-Shop von Samsung.



Bildschirm & Lautsprecher




Helles 120-Hertz-Display



Farbabstimmung mit Blaustich



Kraftvolle Audioausgabe




Der Bildschirm des Galaxy S26 ist etwas größer als der des Galaxy S25. Er misst 6,3 statt 6,2 Zoll, verfügt jedoch über dieselbe FHD-Auflösung (2.340 × 1.080 Pixel). Die maximale Helligkeit erreicht nun 2.600 Nits, was bei Sonneneinstrahlung sehr hilfreich ist.


Luke Baker



Dank der Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz ist das Scrollen beeindruckend flüssig. Im Vergleich zu anderen Smartphones zeigt das Display eine kühlere, bläulichere Farbabstimmung. Beim Schauen der zweiten Staffel von “Ted” wirkten kurze Szenen im Gefängnis deutlich kälter. Das gilt auch für die nächtlichen Gespräche zwischen Ted und seinem Freund John Bennett im Etagenbett. Manche mögen diesen Look. Für mich macht er Videos aber etwas weniger lebendig.



Die Detaildarstellung ist ordentlich. Man erkennt die Kratzer auf einem verwüsteten Schultisch oder die Locken von Teds Fell recht gut. Bei einem Wechsel zu “Blade” versucht das Smartphone auch die feine Lichtbalance in der Eröffnungsszene im Club einzufangen, wenn weiße Strahlen die Augen und Zähne der Vampire beleuchten.



Dennoch bleibt noch Luft nach oben. Im Vergleich zum Pro‑Modell des iPhones wirkt das Samsung Galaxy S26 in Sachen Details etwas enttäuschend.


Adam Smith / Foundry



Bei der Klangqualität schlägt sich das Samsung Galaxy S26 besser. Dialoge und andere Mittenfrequenzen werden klar wiedergegeben, selbst bei maximaler Lautstärke. Auch hohe Töne wie Streicher klingen sauber. Den tiefen Bass von Tracks wie “Love Lockdown” können die kleinen Lautsprecher zwar nicht wirklich abbilden, das S26 unternimmt aber einen bemerkenswerten Versuch.



Ausstattung & Rechenleistung




Geteilte Snapdragon/Exynos-Strategie



12 GB RAM



256 GB Speicher als Standard




Samsung bietet beim S26 standardmäßig 12 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicherplatz an. Der interne Speicher ist damit doppelt so groß wie beim Einsteigermodell des Galaxy S25.


Adam Smith / Foundry



Was den Prozessor betrifft, hat Samsung eine Aufteilung zwischen den USA und Europa vorgenommen. Käufer in den USA bekommen den Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, während im Europa-Modell der hauseigene Exynos 2600 werkelt.



Das Samsung Galaxy S26 hat nicht das erweiterte Kühlsystem, das in diesem Jahr mit dem Ultra-Modell eingeführt wurde. Trotzdem wurde es während meines Tests nie zu warm. Spiele wie “Genshin Impact” oder “Dead Cells” laufen flüssig auf maximalen Einstellungen. Auch der Wechsel zwischen Apps klappt problemlos.



Benchmarks



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Kameras




Hervorragende Nachtaufnahmen



Starker Zoom, schwache Makroaufnahmen



Unzuverlässige KI-Bearbeitung




Das S26 verfügt über eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 10-Megapixel-Tele-Kamera. Auf der Vorderseite sitzt ein 12-Megapixel-Sensor mit einer Blende von f/2,2.



Zwar ist das ein Rückschritt gegenüber dem Ultra mit 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und 50-Megapixel-Teleobjektiv mit 5-fach-Zoom, Sie bekommen beim S26 aber dennoch eine beeindruckende Kameraausstattung. Die Neonlichter des Moulin Rouge wirken in der Nacht sehr klar und die Farbwiedergabe ist wirklich toll.


Adam Smith / Foundry



Die Lichterkette der Windmühle, die andere Smartphones nur als gelbe Lichtflecken erfassen, wird hier trotz der Entfernung in allen Farben eingefangen. Die Zoom-Funktion des Samsung Galaxy S26 überzeugt ebenfalls. Bei Tageslicht können Sie die Notre-Dame de Paris heranzoomen und die Wasserspeier problemlos erkennen.



Es gibt jedoch auch Bereiche mit Verbesserungsbedarf. Bei Makroaufnahmen hat das S26 Schwierigkeiten, kleine Details wie die Pollen auf den Blütenblättern einer Blume oder die Pinselstriche auf einem Ölgemälde einzufangen.



Samsung hat dem S26 außerdem eine neue Videoeinstellung spendiert. “Horizontal Lock” stabilisiert das Bild bei der Aufnahme und erleichtert so etwa Kamerafahrten. Ist die Funktion aktiviert, können Sie das Smartphone drehen und schütteln, der Horizont bleibt immer gerade.



Der Modus lässt sich aber nur umständlich einschalten. Sie müssen in der Kamera-App zuerst den Video-Tab öffnen, dann die Einstellungen aufrufen und sie jedes Mal aktivieren, wenn Sie auf Video wechseln. Trotzdem ist das Feature eine praktische Ergänzung.



In der Bearbeitungssuite hat Samsung zudem eine Reihe von KI-Funktionen hinzugefügt, darunter die Möglichkeit, Fotos mithilfe textbasierter Eingabeaufforderungen zu bearbeiten. Die Funktionen eignen sich für einige Bearbeitungen ganz gut. Das Abdunkeln eines Bildes klappt recht zuverlässig, und der KI-Radierer ist effektiv, auch wenn an schwierigen Stellen wie Mauerwerk noch Artefakte bleiben.



Für kreativere Aufgaben ist die KI jedoch überraschend schwach. Ein Kreis um eine Krähe und die Anweisung “den Vogel größer machen” erzeugten eine Frankenstein-artige Kreatur. Ein zweiter Versuch war zwar besser, änderte aber die Vogelart.



In der Bearbeitungssuite hat Samsung zudem eine Reihe von KI-Funktionen hinzugefügt, darunter die Möglichkeit, Fotos mithilfe textbasierter Eingabeaufforderungen zu bearbeiten. Die Funktionen eignen sich für einige Bearbeitungen ganz gut. Das Abdunkeln eines Bildes klappt recht zuverlässig, und der KI-Radierer ist effektiv, auch wenn an schwierigen Stellen wie Mauerwerk noch Artefakte bleiben.



Für kreativere Aufgaben ist die KI jedoch überraschend schwach. Ein Kreis um eine Krähe und die Anweisung “den Vogel größer machen” erzeugten eine Frankenstein-artige Kreatur. Ein zweiter Versuch war zwar besser, änderte aber die Vogelart.



Akkulaufzeit & Aufladen




Hält fast drei Tage



Ladegeschwindigkeiten unter dem Niveau von Flaggschiff-Modellen



Magnetisches kabelloses Laden erfordert eine kompatible Hülle




Samsung hat den Akku des S26 auf insgesamt 4.300 Milliamperestunden aufgestockt, verglichen mit den 4.000 Milliamperestunden beim S25. Für das Jahr 2026 liegt die Kapazität aber immer noch unter dem Durchschnitt.



In meinem Test hielt der Akku fast drei Tage durch, bevor das S26 ans Ladegerät musste. In unserem PCMark-Akkutest erzielte das S26 ein mittelmäßiges Ergebnis von 14 Stunden und 56 Minuten.



Bei den Ladegeschwindigkeiten gibt es keine Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger. Sie bekommen 25 Watt kabelgebundenes Laden und 15 Watt kabelloses Laden.



Im Lieferumfang ist kein Ladegerät enthalten, weshalb ich auf meine eigenen zurückgreifen musste. Mit einem älteren 65 Watt OnePlus Warp-Netzteil schaffte das Samsung Galaxy S26 nur 5 Prozent in 15 Minuten und 11 Prozent in 30 Minuten. Mit einem Macbook-Ladegerät stieg der Akku auf 18 Prozent in 15 Minuten und auf 35 Prozent in 30 Minuten.


Adam Smith / Foundry



Samsung hat es zudem versäumt, das S26 mit einer ordentlichen kabellosen Ladefunktion auszustatten. Es ist zwar kompatibel mit Qi2, im Gehäuse wurden aber keine Magnete verbaut. Sie können das Smartphone also nur mit einer kompatiblen Hülle an ein magnetisches Ladegerät andocken.



Benutzeroberfläche & Apps




Android 16



Durchwachsene KI-Funktionen



Probleme mit der Benutzeroberfläche bestehen weiterhin




Auf dem Samsung Galaxy S26 läuft One UI 8.5 auf Basis von Android 16. “Now Brief” ist die auffälligste Funktion und sitzt ganz oben auf dem Bildschirm. Die Funktion erspart Ihnen das Suchen oder Tippen. Das System analysiert stattdessen den aktuellen Bildschirminhalt und liefert passende Vorschläge, noch bevor Sie danach fragen.


Adam Smith / Foundry



In der Theorie klingt das nützlich, in der Praxis ist es mittelmäßig. Ein unaufdringliches Symbol erscheint passend zum Bildschirminhalt. Es schlägt etwa das Teilen von Kontaktnummern oder das Markieren von Kalenderterminen vor, während Sie E-Mails bearbeiten. Das funktioniert gut, ist aber keine bahnbrechende Neuerung. Wenn Sie beispielsweise auf einen Kalenderlink tippen und dann die Karte öffnen, landen Sie nur bei einer Miniaturansicht von Google Maps statt in der eigentlichen App.



Bixby ist ebenfalls an Bord und wurde theoretisch verbessert. Dank der Integration von Perplexity bietet der Assistent eine neue Benutzeroberfläche und versteht natürliche Sprache besser. Er kann nun durch relevante Systemeinstellungen navigieren. Das ist zwar praktisch, wäre in der Einstellungen-App aber besser aufgehoben. Zudem beherrscht Gemini dies ebenfalls und schaltet etwa den “Nicht stören”-Modus um. Es bleibt also fraglich, warum man sich für Bixby entscheiden sollte.



Zusätzlich gibt es “Now Nudge” für vorausschauendes Messaging. Die Funktion schlägt Aktionen basierend auf dem Bildschirminhalt vor, etwa das Erstellen einer Erinnerung oder passende Fotos für eine Antwort an Freunde. Das klappt jedoch nicht überall. Bei der All-in-One-App “Beeper” erschienen beispielsweise keine Nachrichten-Empfehlungen, obwohl diese App eigene KI-Tools für Zusammenfassungen und Texte besitzt.


Adam Smith / Foundry



Abseits der KI-Funktionen überzeugt die Samsung-Software weniger. Die Suche nach einer App liefert eine verwirrende Ergebnisliste. Erst erscheinen alte Kalendertermine, Einstellungen oder Widgets, bevor das System endlich den Play Store anzeigt.



Bei einem günstigen Einsteiger-Handy wären diese Fehler verzeihlich. Bei einem Preis von fast 1.000 Euro wirkt es jedoch so, als hätte Samsung das Gerät nie im Alltag getestet.



Positiv ist hingegen der erstklassige Support. Wie Google bietet Samsung sieben Jahre lang Betriebssystem- und Sicherheits-Updates für das Galaxy S26.



Preis & Verfügbarkeit



Bei Amazon ist das Galaxy S26 in den Farben Weiß und Sky Blue mit 256 Gigabyte Speicher aktuell für 949 Euro erhältlich. Für 512 Gigabyte internen Speicher zahlen Sie 999 Euro.



Damit spielt das Gerät in den Preisregionen von iPhone 17 und Xiaomi 17. Es ist zudem teurer als das Google Pixel 10. Das ist ein stolzer Preis für eine Zielgruppe, die eigentlich Geld sparen und den Aufpreis für das bessere S26 Ultra vermeiden will.



Weitere Alternativen finden Sie in unserem Test der besten Smartphones.



Fazit



Das Samsung Galaxy S26 ist ein hervorragendes Smartphone in einem wirklich schönen Gehäuse. Besonders beeindruckend ist die Kamera-Performance bei Nacht. Das Display ist zwar nicht klassenführend, aber für den täglichen Gebrauch mehr als ausreichend. Der “Horizontal Lock”-Videomodus ist eine jener Funktionen, die zunächst wie eine Spielerei klingen, bis man sie nutzt und nicht mehr missen möchte.



Mit ein paar weiteren Verbesserungen könnte das günstigere Modell die Nutzer wirklich begeistern. Ein Wechsel vom Vorjahresmodell lohnt sich daher kaum. Wer jedoch von einem S23 oder einem älteren Gerät umsteigt, wird die Verbesserungen bei der Akkulaufzeit, der Kamera und der Rechenleistung deutlich spüren.



Technische Daten




One UI 8.5



Android 16



6,3 Zoll, 1.080 x 2.340 Pixel, 120 Hertz Bildwiederholfrequenz



Ultraschall-Fingerabdrucksensor im Display



Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 für Galaxy (USA) / Exynos 2600 (Europa)



12 GB RAM



256 GB Speicher



50 MP f/1,8 Hauptsensor



12 MP Ultraweitwinkel



10 MP 3-fach-Tele



12-MP-Selfie-Kamera



Bis zu 8K bei 30 fps (Rückkamera)



Stereolautsprecher



Dual-SIM eSIM



Wi-Fi 7



Bluetooth 5.4



NFC



USB-C 3.2



4.300-mAh-Akku



25-W-Ladung über Kabel



15 W kabelloses Laden



149,6 x 71,7 x 7,2 mm



IP68-zertifiziert



167 Gramm



Farben: Pink Gold, Silver Shadow, White, Cobalt Violet, Black, Sky Blue




(PC-Welt)