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Zollhof: Betrieb des Interimsparkplatzes wird eingestellt

Ab Mittwoch, 22. April 2026, ist der Interimsparkplatz für den Zollhof Dresden geschlossen. Auf der Fläche am Hammerweg fand während der Sanierung der Stauffenbergallee eine Vorabfertigung wartender LKW statt, bevor diese zum Zollhof in der Hartmut-Dost-Straße gefahren sind. Die Sanierungsarbeiten setzen sich zwar noch bis in den Mai hinein fort, die für die Zufahrt zum Zollhof relevante Bautätigkeit ist aber bereits abgeschlossen.
Parkmöglichkeiten für wartende LKW stehen damit ab Mittwoch nur noch stadteinwärts entlang der Stauffenbergallee in begrenztem Umfang zur Verfügung. Im gesamten Straßenverlauf „Zum Reiterberg“, „Hellerschanze“ und „Hartmut-Dost-Straße“ besteht Halte- und Parkverbot. Damit LKW-Fahrer sich mit der neuen Situation gut zurechtfinden, wird die mehrsprachige Beschilderung des Zollstandorts wieder angebracht.
Die Einführung der neuen Verkehrsregelung wird durch den Gemeindlichen Vollzugsdienst begleitet. Auch die Polizei wird in den ersten Tagen unterstützend tätig sein.
Das Hauptzollamt Dresden bemüht sich ebenfalls um eine reibungslose Umstellung: Es hat bereits LKW-Fahrer und Speditionen auf die neue Situation hingewiesen, u. a. auch auf die Möglichkeit, zollrechtliche Vereinfachungen zu nutzen. Speditionen, deren LKW-Fracht keinen wirtschaftlichen Bezug zu Sachsen hat, können auch andere Versandzollstellen bundes- oder EU-weit nutzen.
Parkplatz war nur Interimslösung
Dass der Betrieb des Interimsparkplatzes nicht fortgeführt werden kann, hängt mit anderen Bauvorhaben im Umfeld zusammen. Die Parkplatzfläche war bereits seit langem von der SachsenEnergie als Baustelleneinrichtung für Leitungsbauten vorgesehen und wird ab Anfang Mai 2026 bis in die 2030er Jahre hinein dafür benötigt. Es wurde in den vergangenen Monaten nach alternativen Flächen für die Baustelleneinrichtung oder einen Interimsparkplatz gesucht. Leider konnten keine geeigneten Flächen gefunden werden.
Standortsuche für Zollhofneubau eingestellt
Mit der Sanierung der Stauffenbergallee konnte der Verkehrsraum besser geordnet werden. Dennoch sind nach Auflösung des Interimsparkplatzes nun die vor Inbetriebnahme des Interimsparkplatzes aufgetretenen Probleme im Umfeld des Zollhofs wieder zu befürchten. Die Landeshauptstadt versucht in enger Zusammenarbeit mit dem Zoll, die Probleme zu reduzieren.
Nach vierjährigen ergebnislosen Diskussionen in den Gremien des Stadtrats um den neuen Standort an der Washingtonstraße hat das Bundesministerium für Finanzen entschieden, dieses Verfahren wegen Erfolglosigkeit zu beenden. Damit verbleibt der Zoll vorerst am jetzigen Standort.
Zur weiteren Lösungsfindung stehen Stadtverwaltung und Zoll gegenwärtig im Austausch. So ist das Hauptzollamt Dresden bereits mit den Vorarbeiten zur Einleitung eines neuen Erkundungsverfahrens befasst.

Fakten

  • Der Interimsparkplatz für den Zollhof Dresden wird am Mittwoch, 22. April 2026, geschlossen.
  • Die Sanierungsarbeiten an der Stauffenbergallee setzen sich bis in den Mai hinein fort.
  • Parkmöglichkeiten für wartende LKW stehen ab Mittwoch nur noch stadteinwärts entlang der Stauffenbergallee in begrenztem Umfang zur Verfügung.
  • Im gesamten Straßenverlauf „Zum Reiterberg“, „Hellerschanze“ und „Hartmut-Dost-Straße“ besteht Halte- und Parkverbot.
  • Die Einführung der neuen Verkehrsregelung wird durch den Gemeindlichen Vollzugsdienst begleitet.
  • Die Polizei wird in den ersten Tagen unterstützend tätig sein.
  • Das Hauptzollamt Dresden bemüht sich um eine reibungslose Umstellung.
  • Speditionen, deren LKW-Fracht keinen wirtschaftlichen Bezug zu Sachsen hat, können auch andere Versandzollstellen bundes- oder EU-weit nutzen.
  • Die Parkplatzfläche war bereits seit langem von der SachsenEnergie als Baustelleneinrichtung für Leitungsbauten vorgesehen und wird ab Anfang Mai 2026 bis in die 2030er Jahre hinein dafür benötigt.
  • Der Standortsuche für den Zollhofneubau wurde eingestellt.
  • Die Landeshauptstadt versucht, die Probleme im Umfeld des Zollhofs zu reduzieren.
  • Das Bundesministerium für Finanzen hat das Verfahren wegen Erfolglosigkeit beendet.
  • Der Zoll bleibt vorerst am jetzigen Standort.
  • Die Stadtverwaltung und der Zoll sind gegenwärtig im Austausch, um eine Lösung zu finden.