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Neue Elsterbrücke - letztes Brückenteil wurde geliefert

Der Ersatzneubau der Neuen Elsterbrücke liegt auf der Zielgeraden. In dieser Woche standen die Lieferung und Montage des letzten Brückenteils an. Konkret geht es um die Verbund-Fertigteilträger für das Teilbauwerk 3, also für die Fahrspur stadteinwärts.
Bereits am Mittwoch (15. April) wurde in Vorbereitung auf die Anlieferung ab 18 Uhr die Syrastraße für den Fahrzeugverkehr stadtauswärts zwischen Komturhof und Hofer Straße voll gesperrt. Ab etwa 22 Uhr startete die Anlieferung der drei Verbund-Fertigteilträger per Schwerlast-Lkw. Die jeweils etwa 34 Meter langen und 60 Tonnen schweren Teile bestehen aus einem geschweißten Stahlhohlkasten mit einer aufbetonierten Betonplatte und wurden in der gesperrten Syrastraße zwischengelagert.
Bis etwa 6 Uhr morgens dauerte die Anlieferung. Es folgten am Donnerstag (16. April) Vorbereitungsarbeiten für die Montage der Träger. Außerdem wurden zwei Autokräne antransportiert und aufgebaut. Ab etwa 21.30 Uhr bis Freitagfrüh (17. April) 3 Uhr wurden die drei Träger auf die Widerlager eingehoben und verlegt. Anschließend erfolgten der Abbau und Abtransport der Autokräne. Die Syrastraße stadtauswärts konnte ab etwa 6 Uhr am Freitag (17. April) wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Ellen Liebner
Ellen Liebner
„Mit dieser letzten großen Lieferung starten wir in eine der abschließenden Bauphasen. Damit werden die Vorbereitungen für die Fahrspur stadteinwärts getroffen, sodass wir voraussichtlich im Dezember die Neue Elsterbrücke wieder komplett für den Verkehr freigeben können“, so Bürgermeisterin Kerstin Wolf.
Nach der Montage der Verbund-Fertigteilträger folgen in den kommenden Wochen und Monaten noch die Bewehrung, also die Verstärkung, der gesamten Straßenplatte sowie die Betonierung. Anschließend werden die Widerlager, also der massive Unterbau der Brücke, im Anbindebereich der Straßenübergänge abgedichtet und verfüllt.
Es folgen Arbeiten für die Nebenanlagen wie Haltestellenbefestigungen und Geländerabsicherungen und auch die Anschlüsse von Telekom, Gas und der örtlichen Versorgungsträger werden dann fertiggestellt. Zuletzt erfolgt dann noch der Straßenbau der Syrastraße von der Kreuzung Hofer Straße bis zum Kreuzungsbereich Hammerstraße.
Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 17,6 Millionen Euro. Davon übernimmt der Freistaat Sachsen über den kommunalen Straßen- und Brückenbau 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Straßenbahnmaßnahmen schlagen mit etwa 7,35 Millionen Euro zu Buche, die zu rund 90 Prozent gefördert werden.
Die Finanzierung ist möglich durch Fördermittel des Freistaates Sachsen nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Förderung von Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger.
Alle Informationen zur Neuen Elsterbrücke gibt es unter
www.plauen.de/elsterbruecke

Fakten

  • Der Ersatzneubau der Neuen Elsterbrücke liegt auf der Zielgeraden.
  • Die Lieferung und Montage des letzten Brückenteils anstand in dieser Woche.
  • Die Syrastraße für den Fahrzeugverkehr stadtauswärts zwischen Komturhof und Hofer Straße wurde vom Mittwoch (15. April) bis Freitagfrüh (17. April) 3 Uhr voll gesperrt.
  • Die drei Verbund-Fertigteilträger wurden per Schwerlast-Lkw. an die Syrastraße geliefert.
  • Die Teile bestehen aus einem geschweißten Stahlhohlkasten mit einer aufbetonierten Betonplatte und wiegen etwa 60 Tonnen.
  • Die Anlieferung der drei Verbund-Fertigteilträger dauerte bis etwa 6 Uhr morgens an.
  • Am Donnerstag (16. April) folgten Vorbereitungsarbeiten für die Montage der Träger.
  • Zwei Autokräne wurden antransportiert und aufgebaut.
  • Die drei Träger wurden ab etwa 21.30 Uhr bis Freitagfrüh (17. April) 3 Uhr auf die Widerlager eingehoben und verlegt.
  • Die Syrastraße stadtauswärts konnte ab etwa 6 Uhr am Freitag (17. April) wieder für den Verkehr freigegeben werden.
  • Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau belaufen sich auf rund 17,6 Millionen Euro.
  • Der Freistaat Sachsen übernimmt 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Die Straßenbahnmaßnahmen schlagen mit etwa 7,35 Millionen Euro zu Buche und werden zu rund 90 Prozent gefördert.
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