Neustadt: Toilettenanlage an der Hauptstraße geht in Betrieb
Die neuen Anlagen werden konsequent barrierefrei errichtet. Vorgesehen sind überwiegend Unisex-Toiletten mit rund zwölf Quadratmetern Grundfläche. Sie verfügen unter anderem über ausreichend Bewegungsflächen für Rollstuhlnutzer, unterfahrbare Waschtische, angepasste Spiegel und klappbare Wickeltische. Kontrastreiche Gestaltungselemente verbessern die Orientierung für sehbeeinträchtigte Menschen. Die Anlagen werden täglich zweimal gereinigt und sind mit einem Graffiti-Schutz versehen. Je nach Standort kommen unterschiedliche Modelle zum Einsatz, darunter auch größere Mehrraumanlagen.
Standortauswahl und Bestandsanpassung
Welche Standorte umgesetzt werden sollen, hat der Stadtrat festgelegt. In die Entscheidung gingen Nutzeranalysen, Bedarfsmeldungen sowie Rückmeldungen aus der Bürgerschaft und kommunalen Gremien ein. Die Umsetzung neuer Standorte erfolgt unter Berücksichtigung von Flächenverfügbarkeit, Medienanschlüssen sowie städtebaulichen und denkmalpflegerischen Anforderungen.
Gestaltung und Bauweise werden standortbezogen angepasst.
Im Zuge der Neuausrichtung werden insgesamt sechs neue Standorte etabliert:
Toeplerpark,
Wasaplatz,
Parkplatz Ammonstraße,
Lennéstraße,
Amalie-Dietrich-Platz und
Ullersdorfer Platz.
An weiteren sieben Standorten werden die bestehenden WC-Anlagen ersetzt.
Außer der Hauptstraße sind das:
Albertplatz,
Pirnaischer Platz,
Trachenberger Platz,
Prager Straße,
Wallstraße und
Sachsenallee.
Die neue Anlage an der Prager Straße wird eine sogenannte "Toilette für alle": Ausgestattet mit Hebesystem und Liege wird sie auch für Schwer- und Schwerstbehinderte Personen geeignet sein.
Weitere öffentliche WCs und frei zugängliche Toiletten in öffentlichen Gebäuden (Stadtbezirksämter, Bibliotheken) sichern ein flächendeckendes Angebot.
Finanzierung und Betrieb
Für die Umsetzung des Toilettenkonzeptes stehen rund zwei Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung. Bau und Betrieb der Toiletten erfolgt durch die städtische Tochtergesellschaft KID. Hintergrund für die Neuordnung der Toilettenanlagen ist auch das sogenannte Kopplungsverbot, das eine Verknüpfung von Werberechten und öffentlicher Infrastruktur ausschließt. Die Stadt setzt daher auf eine eigenständige Umsetzung.
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Fakten
- Die neuen Toilettenanlagen in Neustadt werden barrierefrei errichtet.
- Die Anlagen verfügen über ausreichend Bewegungsflächen für Rollstuhlnutzer und unterfahrbare Waschtische.
- Die Anlagen werden täglich zweimal gereinigt und sind mit einem Graffiti-Schutz versehen.
- Die Umsetzung der neuen Standorte erfolgt unter Berücksichtigung von Flächenverfügbarkeit, Medienanschlüssen sowie städtebaulichen und denkmalpflegerischen Anforderungen.
- Sechs neue Standorte werden etabliert: Toeplerpark, Wasaplatz, Parkplatz Ammonstraße, Lennéstraße, Amalie-Dietrich-Platz und Ullersdorfer Platz.
- Die neue Anlage an der Prager Straße wird eine 'Toilette für alle' mit Hebesystem und Liege ausgestattet.
- Die Stadt setzt daher auf eine eigenständige Umsetzung des Toilettenkonzeptes.
- Die Finanzierung für die Umsetzung des Toilettenkonzeptes steht rund zwei Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung.
- Die Bau- und Betriebsarbeiten der Toiletten erfolgen durch die städtische Tochtergesellschaft KID.
- Der Standort Neustadt liegt in Deutschland.