Nach Iran-Angriffen: Microsoft fordert Umdenken bei RZ-Sicherheit
width="1470" height="826" sizes="auto, (max-width: 1470px) 100vw, 1470px">Nach Angriffen auf Rechenzentren im Nahen Osten fürchtet Microsoft-President Brad Smith um die eigenen Data Center und fordert zusätzlichen Schutz. Microsoft
Brad Smith, in seiner Funktion bei Microsoft als eine Art Cheflobbyist tätig, warnt in einem Interview mit Nikkei Asia, dass die Sicherheit von Rechenzentren überdacht werden sollte. Zuvor waren Data Center im Nahen Osten Ziel physischer Angriffe mit Drohnen und Raketen geworden.
Teil der zivilen Infrastruktur
„Rechenzentren sind Teil der zivilen Infrastruktur“, so Smith. „Meiner Ansicht nach braucht es starke internationale Regeln, um ihren Schutz sicherzustellen.“
Er betonte außerdem, dass sich dadurch auch die Art und Weise verändern werde, wie Rechenzentren künftig entworfen und gebaut werden – ohne jedoch ins Detail zu gehen.
Trotz der geopolitischen Unsicherheiten plant Microsoft weiterhin, seine Rechenzentren massiv auszubauen. 2025 hatte der Softwareriese angekündigt, die Zahl der eigenen Datacenter innerhalb von zwei Jahren verdoppeln zu wollen.
Der Konflikt könnte jedoch Auswirkungen auf Finanzierungen aus dem Nahen Osten haben und zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Technologieunternehmen und Regierungen führen. Eine weitere Herausforderung bleibt der hohe Energiebedarf von Rechenzentren, der durch die Lage im Nahen Osten zusätzlich beeinflusst wird. (mb)
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