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Tödlicher Unfall an Ostern: Umgestürzter Baum sollte gefällt werden

Der am Ostersonntag im nördlichen Schleswig-Holstein umgestürzte Baum sollte im Rahmen einer regulären Durchforstung gefällt werden. Dies bestätigte …

Fakten

  • Der am Ostersonntag im nördlichen Schleswig-Holstein umgestürzte Baum sollte im Rahmen einer regulären Durchforstung gefällt werden.
  • Der rund 30 Meter hohe Baum war am Sonntag umgestürzt und hatte vier Menschen unter sich eingeklemmt.
  • Drei von ihnen starben, darunter eine Mutter und ihr Baby.
  • Im Waldgebiet Norderholz in der Nähe der Gemeinde Mittelangeln südöstlich von Flensburg seien Bäume auf bis zu 50 Hektar Fläche für eine reguläre Durchforstung gekennzeichnet worden.
  • Die vorbereitenden Markierungsarbeiten von zu fällenden Bäumen, besonders zu fördernden Bäumen und zulässigen Maschinenbewegungen erfolgen am besten im Winter ohne Laub, wegen der besseren Übersicht.
  • Der konkrete Zeitpunkt der Durchforstung, bei welcher der Baum gefällt werden sollte, könne sich dabei verschieben.
  • Neben naturschutzfachlichen Auflagen hänge es von der Witterung, der Verfügbarkeit von Arbeitskräften und anderen Faktoren ab.
  • Der Unglücksbaum selbst wurde anscheinend durch massive äußere Kräfte zu Fall gebracht.
  • Brüche und Risse am sogenannten Wurzelteller hinwiesen auf das Umstürzen des Baumes.
  • Am Stammfuß des Baumes sei zudem Holzfäule sichtbar gewesen.
  • Die Fällung des Baumes im Waldbestand sollte rein aus waldbaulichen Gründen und nicht zur Herstellung der Sicherheit erfolgen.
  • Bei dem Unglück am Ostersonntag waren nach Polizeiangaben vier Menschen unter dem umgestürzten Baum eingeklemmt worden.
  • Ein Großaufgebot an Rettungskräften war im Einsatz.
  • Eine 16-Jährige und eine 21 Jahre alte Frau starben noch am Unglücksort.
  • Die zehn Monate alte Tochter der 21-Jährigen wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kiel gebracht, wo sie später ihren Verletzungen erlag.
  • Eine 18-Jährige wurde schwer verletzt. Sie wurde in ein Krankenhaus nach Heide geflogen, wo sie nach Polizeiangaben operiert wurde.
  • Sie sei außer Lebensgefahr, werde aber weiterhin behandelt, sagte ein Sprecher.
  • Weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
  • Zur genauen Zahl der Betroffenen konnte ein Polizeisprecher am Sonntag keine Angaben machen.
  • Die Polizei habe zudem ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.
  • Oberstaatsanwalt Bernd Winterfeldt von der Staatsanwaltschaft Flensburg erklärte, dass offen sei, ob es überhaupt Verantwortliche für das Unglück gibt.