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Erziehungsstile reflektieren: Wie die eigene Kindheit unbewusst weiterwirkt
Wer Kinder erzieht, ist dabei stets von den eigenen biografischen Erfahrungen geprägt. Die Art, wie wir aufgewachsen sind, beeinflusst unseren Erzieh…
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Fakten
- Die Art, wie wir aufgewachsen sind, beeinflusst unseren Erziehungsstil und unsere Rollenbilder als Eltern.
- Wer Kinder erzieht, ist dabei stets von den eigenen biografischen Erfahrungen geprägt.
- Die eigene Kindheit unbewusst weiterwirkt und ist nur begrenzt steuerbar.
- Es gibt drei unterschiedliche Typen, wie Eltern auf die Stimme einer strengen Erziehung reagieren: Kapitän, Matrose und Meuterer.
- Der Kapitänstyp lernt, die eigene Härte zu hinterfragen und den leidenden Teil in sich wahrzunehmen.
- Der Matrose muss beginnen zu widersprechen, um sich vom Kapitän zu lösen.
- Der Meuterer muss loslassen und akzeptieren, dass nicht jede Autorität bekämpft werden muss.
- Es ist wichtig, immer wieder die Perspektive umzudrehen und sich zu fragen, wie man sich selbst als Kind in einer ähnlichen Situation gefühlt hat.
- Hinweise von anderen Erwachsenen oder dem Kind selbst sollten ernst genommen werden, da sie einen auf einen blinden Fleck hinweisen können.
- Der Schlüssel für Erziehung sind immer die eigenen Gefühle.
- Die eigene Geschichte kann sich in Form einer Grundspannung im Eltern-Kind-Umgang einschleichen.
- Es gibt keine lineare, berechenbare Effekt auf das Kind, wenn Eltern tun, was sie tun.
- Die Erziehung über Generationen wirkt und es ist wichtig, sich selbst auf die Schliche zu kommen.