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Der Mann, der Putin machte: Olivier Assayas' neuer Kinofilm über den „Magier im Kreml“
„Was in Russland zählt, ist die Nähe zur Macht“. Dieser Satz am Anfang von „Der Magier im Kreml“ prägt den ganzen, außergewöhnlichen Film. Der idylli…
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Fakten
- Olivier Assayas' neuer Kinofilm ist über den „Magier im Kreml“
- Der Film prägt den ganzen mit dem Satz: „Was in Russland zählt, ist die Nähe zur Macht“
- Der Film beginnt mit einer Kamerafahrt über einen verschneiten Wald und zeigt das einsame Haus von Vadim Baranow
- Vadim Baranow lebt zurückgezogen und ist einst engste Berater Wladimir Putins
- Der Film adaptiert den semifiktionalen, gleichnamigen Bestseller von Giuliano da Empoli über den kühlen Strippenzieher
- Es geht über Mittäter des Bösen und die verheerenden Folgen der politischen Methoden von Putins innerem Kreis sowie um die Universalität derzeitiger Politik
- Der Film zeigt Baranows Karriere als „Magier im Kreml“ - vom legendären Theaterregisseur über den ehrgeizigen TV-Produzenten zum ‚neuen Rasputin‘
- Russland braucht einen anderen Politikertyp, nicht mehr den stets betrunkenen Jelzin und seine Oligarchen oder den Milch propagierenden Gorbatschow
- Wladimir Putin ist jung, athletisch, ein mit allen Wassern gewaschener KGB-Typ
- Der Film zeigt die Szene, in der er Jahre später wütend ausrastet, weil die Amerikaner ihn auf einer Konferenz behandeln, als sei er der ‚Präsident von Finnland‘
- Der emotionslose Taktierer Baranow inspiriert vom realen Wladislaw Surkow, den Erfinder und über zwei Jahrzehnte Vordenker des ‚Putinismus‘
- Der Film zeigt die 145 Minuten wie im Flug
- Die Hauptrollen spielen Paul Dano als Baranow und Jude Law als den neuen ‚Zar Putin‘
- Alicia Vikander spielt die Rolle von Baranows Frau, die ihm auch nach der Trennung als einzige den Spiegel vorhält
- Der Film zeigt, dass beide Schauspieler äußerlich den realen Figuren nicht ähneln
- Die Erwartungen von eingefleischten Putin-Verstehern oder Putin-Hassern zu befriedigen, wäre zu billig
- Olivier Assayas hat mehr als 20 Filme gedreht, darunter ‚Die wilde Zeit‘ über die Mai-Revolte in Frankreich
- Der Film ist eine kongeniale Mischung aus Politthriller, Porträt und Reflexion über Macht
- Es geht nicht nur um Russland, sondern um eine globale Politik mit zerstörerischer Nähe zur Macht
- Der Film wurde von Olivier Assayas inszeniert