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Chipindustrie in Dresden braucht Tausende Fachkräfte: Handwerk hat „riesige Angst” um Azubis

Nachwuchsmangel? Von wegen. Das als Genossenschaft organisierte Elektro Zentrum Großenhain (EZG) beschäftigt 22 Auszubildende. „Dafür investieren wir…

Fakten

  • Die Chipindustrie in Dresden benötigt Tausende Fachkräfte
  • Die Handwerkskammer Dresden beschäftigt 22 Auszubildende
  • Die Ausbildung pro Lehrling kostet 60.000 Euro
  • Der EZG-Chef Marko König befürchtet, dass die Chiphersteller seine Azubis abwerben werden
  • Die Handwerkskammer Dresden behauptet, dass Großunternehmen ausgebildete Fachkräfte abwerben
  • Das Wirtschaftsministerium plant eine Kooperation zwischen Handwerk, Bildung und Politik
  • Der Geschäftsführer von Silicon Saxony, Frank Bösenberg, sagt, dass die Industrie selbst dafür sorgen muss, dass mehr Schüler frühzeitig mit MINT-Themen in Berührung kommen
  • Die Sicherung von Fachkräften sei „keine Frage einzelner Unternehmen, sondern eine gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft, Bildung und Politik“
  • Silicon Saxony rechnet damit, dass bis 2030 mindestens 27.000 neue Fachkräfte in der sächsischen Hightech-Industrie benötigt werden
  • Die Industrie- und Handelskammer Dresden hatte 2023 die Halbleiterunternehmen gefragt, mit welchem Azubi-Bedarf sie rechnen
  • Pro Jahr benötigt die Hightech-Branche in Dresden rund 300 Auszubildende
  • Der Freistaat Sachsen plant unter dem neuen Projektnamen MAX einen zweiten Anlauf für das Projekt Sächsisches Ausbildungszentrum für Mikroelektronik
  • Das Unternehmen Globalfoundries baut seine Nachwuchsfachkräfte selbst aus und hat vor zwei Jahren einen sechsstelligen Betrag in eine 1000 Quadratmeter große Ausbildungswerkstatt investiert
  • Die Chipindustrie in Dresden bietet den jungen Menschen „den Himmel auf Erden“
  • Der Wettbewerb um die Jungen verschärft sich und wird Gewinner wie Verlierer hervorbringen
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