Wie Dresdens Löffelbars zu Institutionen wurden
Wer in seiner Mittagspause über die Neustädter Elbseite Dresdens schlendert und sich nach etwas Warmem sehnt, stolpert früher oder später sicherlich …
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Fakten
- Die Löffelbars in Dresden sind kleine Suppenläden, in denen Woche für Woche die Töpfe dampfen und „mit ganz viel Liebe“ gekocht wird.
- Der Gründer und Inhaber der Löffelbars ist Dirk Rosinski, der vor gut 17 Jahren alles ins Rollen gebracht hat.
- Eine gute Suppe ist abgeschmeckt und hat alles drin, was rein soll, sagt Rosinski. Salz, Zwiebeln und Knoblauch sind Pflicht.
- Die Idee, die Löffelbars zu eröffnen, entstand aus Pragmatismus – und aus Leidenschaft für handgemachtes Essen.
- 2009 startete Rosinski zusammen mit einem Freund mit dem Hot Spoon: einem Suppenlokal am Bischofsweg, was es schon viele Jahre nicht mehr gibt.
- Die erste Löffelbar wurde noch beliefert. Da haben wir nicht selbst gekocht.
- Rosinski hat das kleine Lokal an der Hechtstraße gefunden, was er heute liebevoll „Mutterschiff“ nennt.
- Heute umfasst das kleine Team 8 bis 10 Leute und lässt sich manchmal doch zu Caterings am Wochenende hinreißen.
- Die Wochenkarte der Löffelbars ist kreativ, saisonal und größtenteils vegetarisch.
- Im Frühling gibt's natürlich keinen Kürbis, scherzt Rosinski.
- Fleisch findet sich im ständig wechselnden Programm wieder. Indisches Daal, Linsen- und Bauerntopf seien besonders beliebt bei den Gästen.
- Mittwochs gibt es immer Milchreis, sagt Rosinski.
- Das Team hat etwa 200 Rezepte, von denen 40 bis 60 regelmäßig auf der Wochenkarte landen oder zur Tagessuppe gekürt werden.
- Aufwendige Spezialitäten wie iranischer Hackfleischtopf mit Granatäpfeln oder Maultaschen mit Kartoffelsalat gebe es nur alle paar Jahre.
- Dirk Rosinski lebt in Stralsund und schaut mindestens einmal im Monat länger in seinen Lokalen vorbei.
- Die Löffelbars haben ein To-go-Konzept, das Kunden die Möglichkeit gibt, die Suppe in eigenen Behältern mit nach Hause zu nehmen.
- Die kleinen Suppenportionen gibt es mitunter schon ab 2,50 Euro. Für den größeren Hunger gibt es auch mittlere und große Portionen unter 10 Euro.
- Alles wird frisch gekocht. Fertigprodukte gibt es nicht.
- „Wir machen eben einfach Suppe – und das lieben die Leute.“