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Digitale Gewalt: Leipziger DJ stellte intime Ex-Freundinnen-Fotos ins Netz

Er war ihr alter Kollege, Freund, Flirt oder Ex-Freund. Vor mehr als fünf Jahren machten mehrere Frauen eine böse Entdeckung: Der gemeinsame Bekannte…

Fakten

  • Der Täter war ein 30-jähriger DJ aus Leipzig.
  • Die Frauen wurden auf Fotos von ihr auf der Erotik-Plattform aufmerksam.
  • Die Frauen handelten vorsichtig und wollten den Täter nicht wissen lassen, dass er aufgeflogen ist.
  • Von mir wurden Name und Fotos auch von der Arbeit veröffentlicht.
  • Es gab entwürdigende Gespräche in den Kommentarspalten unter den Fotos zwischen Täter und anderen Nutzern des Erotik-Portals.
  • Die Frauen engagierten eine Anwältin und fertigten rechtssichere Screenshots an.
  • Die Polizei schritt ein, nachdem die Frauen wiederum auf die Tätigkeit des Täters hinwiesen.
  • Der Täter hatte auch heimliche Aufnahmen von Kindern hochgeladen.
  • Am Vormittag des 3. Dezember 2020 öffneten Beamte die Tür zur Leipziger Wohnung des Mannes und konfiszierten Computer und Handy.
  • Die Gesetzeslage zum Schutz vor digitaler Gewalt ist noch nicht vollständig klar erfasst.
  • Es gibt Nachholbedarf beim Schutz vor digitaler Gewalt.
  • Der geplante neue Paragraf 184k sei überwiegend gut.
  • Das neue Gesetz zu bildbasierter sexualisierter Gewalt könne bald einen viel klareren Sexualbezug haben.
  • Die Richterin Elisa Hoven fordert eine Unterscheidung von heimlichen Aufnahmen und Vergewaltigungsvideos.
  • Der Leipziger DJ hatte am Tag seiner Festnahme bereits angezeigt, dass er wusste, was er verbrochen hatte.
  • Er löschte sämtliche Fotos auf dem Erotik-Portal ein und stellte seinen Drogenkonsum ein.
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