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Subventionsskandal erschüttert Griechenland – Minister treten zurück

Ein Skandal um veruntreute EU-Agrarsubventionen hat in Griechenland zu Rücktritten auf höchster politischer Ebene geführt: Die Minister für Zivilschu…

Fakten

  • Ein Skandal um veruntreute EU-Agrarsubventionen hat in Griechenland zu Rücktritten auf höchster politischer Ebene geführt.
  • Die Minister für Zivilschutz und Landwirtschaft sowie ein Staatssekretär im Gesundheitsministerium gaben am Freitag ihre Ämter auf und wurden ersetzt.
  • Kommentatoren warnen, die Enthüllungen könnten die politische Stabilität im Land ernsthaft gefährden.
  • Fast alle Oppositionsparteien fordern den Rücktritt der Regierung unter Mitsotakis und vorgezogene Neuwahlen.
  • Die Ermittlungen der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) haben die Aufhebung der Immunität der zurückgetretenen Minister sowie zahlreicher Abgeordneter beantragt.
  • Alle im Fokus stehenden Parlamentarier und Funktionäre gehören der konservativen Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis an.
  • Die betroffenen Politiker sollen versucht haben, ihre Wählerschaft zu begünstigen und illegale Subventionen zu verschaffen.
  • Die Konservativen regieren in Griechenland seit 2019.
  • Seit Monaten ermitteln die Behörden gegen Hunderte Landwirte, die gemeinsam mit Mitarbeitern der inzwischen aufgelösten Agrarbehörde OPEKEPE Millionen Euro an Subventionen erschlichen haben sollen.
  • Die Vorwürfe reichen von Untreue über Computerbetrug bis hin zu falscher Beurkundung.
  • Die unabhängige Staatsanwaltschaft der Europäischen Union ist dafür zuständig, Straftaten zum Nachteil der finanziellen Interessen der EU zu untersuchen, strafrechtlich zu verfolgen und vor Gericht zu bringen.
  • Der Skandal hat in Griechenland stattgefunden.
  • Die Regierung unter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis ist von der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND) geführt.