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Hat Jana Hensel den Osten aufgegeben? Eine provokante Analyse der Demokratie
Pessimismus scheint gerade schwer angesagt zu sein. Aus nichts speist sich der Populismus mehr als aus dem Geraune über schlechte Zeiten, aus Unterga…
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Fakten
- Die Demokratie in Ostdeutschland ist angegriffen worden.
- Der Osten war einmal das Land des Fortschritts in DDR-Zeiten und danach.
- Die Menschen gingen nach der Friedlichen Revolution durch eine harte Zeit der Transformation, in der ihr Wünsche nach Wohlstand und Freiheit, ein geeintes Land nur zum Teil erfüllt wurden.
- Jana Hensel beschreibt die Verletzungen der Ostdeutschen, Einkommensgefälle und Besitzunterschiede im gesamtdeutschen Vergleich.
- Die geschlossene Gesellschaft der DDR oder auch die wirtschaftlich sehr herausgeforderten Transformationsgesellschaften Ost nach 1990 besonders progressiv gewesen seien ist eine ungenaue These von Jana Hensel.
- Die sozialdemokratisch geprägten, nordischen Wohlfahrtsstaaten hatten mit der DDR und diesen mit jenen wenig zu tun.
- Der Osten in Ostdeutschland braucht eine andere Erzählung: eine Vision für seine Zukunft.
- Sachsen hat Voraussetzungen für eine positive wirtschaftliche Entwicklung, wie sie seit dem Ende des Ersten Weltkriegs nicht mehr bestanden.
- Dresden ist die europäische Hauptstadt der Halbleiterindustrie.
- Biotechnologie ist hier wichtig, aber auch im mecklenburg-vorpommerschen BioCon Valley oder in Jena.
- Start Ups entwickeln sich im Berliner Speckgürtel ebenso wie in Leipzig oder Chemnitz.
- Die TU Dresden als Exzellenzuniversität, die Frauenhofer-Institute, die neuen Top-Forschungseinrichtungen in Görlitz und Halle-Leipzig bieten Rahmenbedingungen wie nie zuvor.
- Eine neue Gründerzeit sollte zu einem Abschied von einem etwas patriarchal-fürsorglichen und wenig progressiven Staat in Ostdeutschland führen und zu einem Aufbruch zu mehr Eigenverantwortung führen.