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Matcha-Boom: Steigende Preise und neue Herausforderungen für Japans Teebauern

Robert Rudini steht an einer blank geputzten Theke und presst grünes Pulver durch ein Sieb in eine breite, ausladende Tasse. Dann gießt er einen klei…

Fakten

  • Der Matchaboom ist ein Phänomen, das in Japan begonnen hat und sich nun weltweit verbreitet.
  • Die Nachfrage nach Matcha hat sich in den ersten drei Quartalen 2025 um 40 Prozent erhöht.
  • Japan exportierte im Jahr 2025 knapp 7000 Tonnen pulverisierten Tee, darunter auch Matcha.
  • Die exporterlöse für Matcha haben sich auf umgerechnet knapp 260 Millionen Euro verdoppelt.
  • Die USA sind die wichtigsten Importer von Matcha, gefolgt von der EU und China.
  • In Japan gibt es Hunderte Matcha-Geschäfte, darunter auch das Café Matcha Passport in Tokio.
  • Der Matchaboom hat auch zu einer Zunahme an neuen Sorten und Varietäten von Matcha geführt.
  • Die Preise für Matcha haben sich in Japan um 50 Prozent oder mehr erhöht.
  • Die Qualität des Matchas ist oft nicht das wichtigste Kriterium bei der Kaufentscheidung.
  • Die steigenden Preise für Matcha werden auch auf andere Grünteearten wie Sencha auswirken.
  • Der Getränkekonzern Ito En hat bereits Preiserhöhungen für Sencha angekündigt.
  • Die Diskussion über den Matchaboom wird möglicherweise eine neue Dimension annehmen, wenn sich die Verbraucher und Verbraucherinnen in Japan an teureren Alltagstee gewöhnen müssen.
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