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Podcast von SZ und LVZ: Könnte die AfD in Sachsen-Anhalt einfach so aus dem MDR austreten?

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steht unter Druck. Er muss trotz einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen Rundfunkbeitrags Einsparun…

Fakten

  • Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) steht unter Druck
  • Er muss trotz einer ungewissen Lage bei der Entwicklung des künftigen Rundfunkbeitrags Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe vornehmen und zugleich den Spagat schaffen, die Qualität des Programs zu erhalten.
  • Die AfD strebt den Ausstieg aus dem Rundfunkstaatsvertrag an
  • Für den MDR geht es im Augenblick um sehr viel
  • Intendant Ralf Ludwig sagte: „Wir gehen längst ans Eingemachte.“
  • Der Sächsische Rundfunk ist in Leipzig, Deutschland.
  • Die KEF empfiehlt ab 2027, einen Rundfunkbeitrag von 18,64 Euro pro Monat.
  • Das ist etwas mehr als der jetzige – der liegt noch bei 18,36 Euro –, aber es ist auch weniger als der ursprünglich ermittelte Betrag, der von den Ländern abgelehnt wurde.
  • Für den MDR hat diese ungewisse Beitragsituation ganz konkrete Folgen.
  • Der Sender hat ein umfassendes Sparprogramm in Höhe von 160 Millionen bis Ende 2028 beschlossen.
  • „Sollte die Beitragsanpassung gänzlich ausbleiben, reden wir von weiteren 60 Millionen zuzüglich“, sagt Ludwig.
  • Der Politologe Janek Treiber von der TU Dresden und der Geschäftsführer des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) in Sachsen, Lars Radau
  • Die Kündigung ist schon denkbar, aber sie bedingt eben nicht: Ich kündige heute (…) und bin dann ab morgen nicht mehr beitragspflichtig.
  • Der MDR spart am Programm, das heißt, es werden Arbeitsmöglichkeiten und damit Verdienstmöglichkeiten vordergründig für freie Mitarbeitende zusammengestrichen.
  • Die Folgen seien konkrete spürbar: Die Kolleginnen und Kollegen (…) reden von einem Drittel der Schichten, die wegfallen.
  • Der DJV fordert einen sensibleren Umgang insbesondere mit freien Journalisten und insgesamt für alle Beschäftigten ein Lohnplus von sieben Prozent.
  • Die Sender sind ein wichtiger Baustein zum Erhalt der Demokratie seien.