Ostsee-Drama: Was passiert, wenn ein Wal stirbt?
Der gestrandete Wal in der Ostsee wird sich wohl nicht mehr aus eigener Kraft freischwimmen können. Experten bereiten sich jetzt darauf vor, was pass…
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Fakten
- Der gestrandete Wal in der Ostsee wird sich wohl nicht mehr aus eigener Kraft freischwimmen können.
- Müssen die Expertinnen und Experten des Stralsunder Meeresmuseums einen mehr als 20 Tonnen schweren Kadaver untersuchen.
- Ein Walkadaver kann mehrere Risiken bergen: Innendruck, Infektionen, Umweltgifte.
- Der Kadaver kann jahrelang als Nahrung und Lebensraum für Haie, Fische, Krebse, Oktopusse oder spezialisierte Organismen wie Röhrenwürmer dienen.
- Mikroben können von der Energie der Verwesung jahrzehntelang leben, wobei sie das Wasser reinigen und Sauerstoff liefern.
- Viele Wale sterben deshalb nicht sofort, sondern erst nach einem oft stundenlangen Kampf.
- Die Todesursache: Ersticken oder Organversagen.
- Nach dem Tod beginnen Bakterien, den Körper zu zersetzen. Dabei entstehen Gase wie Methan, Ammoniak und Schwefelwasserstoff.
- Der Kadaver bläht sich auf. Spontane Explosionen sind dabei selten.
- Ein Walkadaver kann mehrere Risiken bergen: Innendruck, Infektionen, Umweltgifte.
- Stirbt ein Wal in Küstennähe, wird der natürliche Kreislauf unterbrochen.
- In der Regel wird das Tier zunächst untersucht, um die Todesursache zu klären.
- Danach entscheiden die zuständigen Stellen, wie der Kadaver beseitigt wird.
- Ostsee
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