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Radebeul: Posse um Weltlügenball im Lügenmuseum endet mit Musik im Garten

Der 1. April ist Feiertag eines Museums, das das Wort „Lüge“ im Namen trägt. Daher wollte Objektkünstler Reinhard Zabka an diesem Tag mit Freunden un…

Fakten

  • Der 1. April ist Feiertag eines Museums, das das Wort „Lüge“ im Namen trägt.
  • Die Stadt hat die Veranstaltung des Weltlügenballs am 1. April untersagt.
  • Herr Zabka hat die geplante Veranstaltung ‚Weltlügenball‘ am 1. April 2026 beworben und zur Teilnahme eingeladen.
  • Gemäß Paragraf 16 der städtischen Polizeiverordnung hätte eine Anzeige mindestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der Ortspolizeibehörde eingehen müssen.
  • Die Stadt Radebeul und Zabka liegen im Clinch.
  • Zabka möchte in dem Gebäude bleiben, das er seit seinem Einzug 2012 aus einem verwahrlosten Objekt eine funktionierende Kultureinrichtung gemacht habe.
  • Im Herbst vorigen Jahres unterlag Zabka vor dem Landgericht in Dresden, das ihn zur Räumung verdonnerte.
  • Gegen den Urteilsspruch ist Zabka vor das Oberlandesgericht gezogen.
  • Die Verhandlung dort steht noch aus.
  • Radebeul
  • Die Band ‚Fiatelle‘ spielte vor den Türen des Lügenmuseums auf der Straße.
  • Freunde und Unterstützer des Lügenmuseums haben sich am Abend des 1. Aprils getroffen.
  • Kurz nach 19 Uhr fuhr ein Streifenwagen der Polizei vor.
  • Nach einem kurzen Gespräch mit Ammon, in dem er die beiden Beamten im Auto informierte, dass es auf der Straße keine Versammlung geben werde, fuhr das Polizeiauto fort.
  • Wenige Minuten später erklang Musik im Garten.
  • „Wir machen eine Spontanversammlung“, so Zabka – weder im Museumsgebäude noch auf der Straße.