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Botschafter Ron Prosor enttäuscht von Deutschlands Kritik an Israel

<i>Ron</i><i><b> </b></i><i>Prosor ist ein streitbarer Botschafter. Auch in diesem Interview fallen seine R…

Fakten

  • Ron Prosor ist ein streitbarer Botschafter.
  • Die deutsch-israelischen Beziehungen sind so schlecht wie seit Jahren nicht mehr.
  • Israel verteidigt sich gegen Hamas im Süden, Hisbollah im Norden und Iran im Osten – aber Europa scheint die Bedrohungslage nicht zu sehen, in der wir sind.
  • Der US-israelische Krieg ist Völkerrechtsbruch
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnet den US-israelischen Krieg als Völkerrechtsbruch und kritisiert die Bundesregierung dafür, das nicht klar auszusprechen.
  • Die Nukleargefahr soll doch im 12-Tage-Krieg im vorigen Sommer beseitigt worden sein.
  • Der Zustand vor dem Krieg und das Atomabkommen von 2015 haben Israel nicht geschützt.
  • Der Iran betont seit Jahrzehnten, Israel vernichten zu wollen.
  • Wir brauchen die Entschlossenheit, die Lebenden zu schützen.
  • Hisbollah hat uns ein Jahr lang täglich beschossen, 70.000 Israelis waren Flüchtlinge im eigenen Land.
  • Die Hisbollah hält den Libanon im Würgegriff und hat im Süden des Landes eine Terrorinfrastruktur errichtet.
  • Europa sollte daraus lernen, dass die Ideologie nicht nur eine Gefahr für Juden ist.
  • Die Sicherheit Israels gilt als deutsche Staatsräson.
  • Staatsräson bedeutet nicht zwingend militärische Hilfe.
  • Wir brauchen Deutschland vor allem auf internationaler Bühne.
  • Israel war sehr verstimmt, als der Bundeskanzler keine Waffenlieferungen für den Gaza-Krieg mehr erlauben wollte.
  • Die Kritik von Freunden, die zu uns stehen, nehmen wir ernst – auch wenn wir nicht immer einverstanden sind.
  • Heute wird Israel Völkerrechtsbruch vorgeworfen und Benjamin Netanjahu, Premier eines demokratischen Staates, der sich gegen einen Genozid verteidigt, ist unerwünscht.
  • Syriens Machthaber Al-Scharaa wird in Berlin empfangen – trotz seiner Vorgeschichte als Dschihadist und obwohl seine Truppen vor gerade einmal einem Monat die Kurden in Nordsyrien abgeschlachtet haben.
  • Ein weiterer Schatten auf den Beziehungen: Ihr Außenminister kritisierte den deutschen Botschafter Steffen Seibert scharf wegen einer Äußerung zur Siedlergewalt im Westjordanland.
  • Die Pläne, die Todesstrafe für palästinensische Terroristen einzuführen, sind auch in Israel heftig umstritten.
  • Der Standort des Botschafters ist Deutschland.
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