Zukunftszentrum Deutsche Einheit Halle: Uta Bretschneider übernimmt Programmdirektion
Die aus dem sächsischen Burgstädt stammende Kulturwissenschaftlerin Uta Bretschneider wird Programmdirektorin des geplanten Zukunftszentrums für Deut…
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Fakten
- Uta Bretschneider wird Programmdirektorin des geplanten Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale).
- Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), stellte Uta Bretschneider am Mittwoch offiziell der Öffentlichkeit vor.
- Das Zukunftszentrum soll ab 2028 im Herzen der Stadt gebaut und 2032 eröffnet werden.
- Es soll die Leistungen der Ostdeutschen nach der Einheit 1990 würdigen, gesellschaftliche und politische Transformationsprozesse insgesamt beleuchten und dabei nicht zuletzt nach Osteuropa blicken.
- Uta Bretschneider hat in Jena Volkskunde, Kulturgeschichte und Soziologie studiert.
- Sie ist seit 2020 Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums in Leipzig und soll zum 1. Mai nach Halle wechseln.
- 2024 veröffentlichte Uta Bretschneider mit dem Historiker Jens Schöne ein Buch mit dem Titel: „Provinzlust. Erotikshops in Ostdeutschland“.
- Das Zukunftszentrum ist ein Ort des europäischen Zusammenwachsens sowie der Stärkung von Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
- Die ostdeutschen Länder seit dem Fall der Mauer im Schnitt 16 Prozent ihrer Bevölkerung verloren hätten, in Sachsen-Anhalt seien es sogar 26 Prozent gewesen.
- Das Zentrum soll Forschung, Kultur, Dialog und Begegnung verbinden.
- Die Einrichtung werde statt der ursprünglich geplanten 208 Millionen wohl 277 Millionen Euro kosten.
- Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt findet am 6. September statt.