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Osteoporose: Wie man der Krankheit Knochenschwund vorbeugen kann

Schleichend baut sich immer mehr Knochensubstanz ab – die Knochen werden porös, instabil, drohen schon bei geringer Belastung zu brechen. Osteoporose…

Fakten

  • Osteoporose betrifft Millionen Menschen in Deutschland
  • Die häufigste Form von Osteoporose ist die postmenopausale Osteoporose
  • Der Östrogenspiegel sinkt nach der Menopause und beschleunigt den Knochenabbau
  • Östrogen hemmt knochenabbauende Zellen, sogenannte Osteoklasten
  • Testosteron aktiviert knochenaufbauende Zellen, die Osteoblasten
  • Das Alter ist ein Risikofaktor für Osteoporose
  • Je älter wir werden, desto brüchiger werden unsere Knochen
  • Wenig Bewegung ist ein anderer Risikofaktor
  • Rauchen hemmt knochenbildende Zellen und senkt den Östrogenspiegel
  • Ungefähr 30 Prozent der Osteoporose-Fälle sind genetisch bedingt
  • Das DXA-Verfahren hilft bei der Diagnose von Osteoporose
  • Die Knochendichte wird an der Wirbelsäule und der Hüfte gemessen
  • Die Untersuchung wird nur unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen bezahlt
  • Osteoporose ist ein stiller Dieb, die Krankheit wird oft erst bemerkt, wenn ein Knochen bricht
  • Die Therapie kann die Knochendichte wieder normalisieren, aber nicht die Krankheit heilen
  • Es gibt zwei Gruppen von Medikamenten: antiresorptive und osteoanabole Medikamente
  • Denosumab ist ein Beispiel für ein antiresorptives Medikament
  • Romosozumab ist ein Beispiel für ein Medikament, das beide Wirkmechanismen vereint
  • Die Zahl der Verschreibungen abnimmt, obwohl wir immer bessere Medikamente entwickeln
  • Nur 20 Prozent der Patientinnen und Patienten mit manifester Osteoporose bekommen weltweit eine wirksame Behandlung
  • Das Internet ist ein Grund für die Versorgungslücke
  • Die Patientinnen und Patienten suchen online nach Informationen zu Medikamenten und stoßen dabei auf Nebenwirkungen wie Kiefernekrosen
  • Kiefernekrosen sind eine seltene Erkrankung, bei der Knochengewebe im Kiefer abstirbt