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Israels Schritt in die Finsternis: Kommentar zur Todesstrafe für Terroristen

In seinem Roman „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ beschrieb der große israelische Schriftsteller Amos Oz nicht nur die Geschichte seiner Fam…

Fakten

  • Die Todesstrafe ist unmenschlich, erniedrigend und wirkungslos.
  • Die Rechtsaußen-Mehrheit war denkbar knapp.
  • Der Knesset-Beschluss zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen ist falsch.
  • Die Todesstrafe greift irreversibler ins Recht auf Leben ein.
  • Ein einzelner Irrtum, ein einziges Fehlurteil gegen die Terroristen spräche bereits.
  • Die Todesstrafe ist typisch für Diktaturen wie China, Saudi-Arabien und Iran.
  • Die USA sind eine Demokratie, in der die Todesstrafe peinlich ist.
  • Israel hat bislang gut daran getan, es den Palästinenser-Behörden eben nicht gleichzutun, für die der häufigste Grund ausgeführter Todesstrafen „Kollaboration mit Israel“ ist.
  • Der Knesset-Beschluss zeigt nicht schlicht Rassismus und Apartheid, sondern eher den Versuch, den Terror brutalstmöglich zu stoppen.
  • Konflikte wie der zwischen Israel und Palästina enden nicht auf umkämpften Berghöhen, sondern in den Herzen und Köpfen der Menschen.