None

Sachsen schnürt Zukunftspaket für Wirtschaft und Handwerk

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) will mit einem ganzen Maßnahmenbündel die Bedingungen für Unternehmen im Freistaat verbessern. Das sog…

Fakten

  • Sachsen will mit einem ganzen Maßnahmenbündel die Bedingungen für Unternehmen im Freistaat verbessern.
  • Das sogenannte „Zukunftspaket 1“ soll Bürokratieabbau, vereinfachte Förderprogramme und schnellere Verwaltungsverfahren umfassen.
  • Das Ziel sei es, Investitionen zu erleichtern.
  • Internationale Konkurrenz, geopolitische Krisen, steigende Kosten und der Umbau hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft stellen viele Betriebe vor große Aufgaben.
  • Die Sächsische Aufbaubank (SAB) soll bei großen Konsortialfinanzierungen künftig eigenständiger entscheiden können.
  • Ein Schwerpunkt liegt auf der systematischen Überprüfung von Regeln und Berichtspflichten.
  • Grundlage ist ein Kabinettsbeschluss zur Reduzierung sogenannter „BANDA-Pflichten“.
  • Die Verkürzung von Aufbewahrungsfristen in Förderprogrammen könnte Aktenbestände im Umfang von rund 1,4 Kilometern einsparen und 150.000 Euro sparen.
  • Die Wirtschaftsförderung soll vereinfacht werden, indem Branchenlisten verkürzt und zusätzliche sächsische Kriterien gestrichen werden.
  • Der Zugang für kleine und mittlere Unternehmen wird erleichtert.
  • Für die GRW-Förderung stehen jedes Jahr rund 150 Millionen Euro zur Verfügung.
  • Die Sächsische Aufbaubank (SAB) soll bei großen Konsortialfinanzierungen künftig eigenständiger entscheiden können.
  • Ein Schwerpunkt liegt auf der systematischen Überprüfung von Regeln und Berichtspflichten.
  • Der Schwellenwert für vereinfachte Vergaben soll auf 50.000 Euro angehoben werden.
  • Unternehmensgründungen sollen einfacher werden.
  • Perspektivisch strebt das Ministerium an, dass eine Firmengründung in Sachsen innerhalb von 24 Stunden möglich ist.
  • Der Bonus für alle Meisterabschlüsse soll ab 2026 auf 3000 Euro steigen.
  • Die Digitalagentur Sachsen soll stärker in die Ministeriumsstruktur eingebunden werden.
  • Das Ziel sei es, Doppelstrukturen zu vermeiden und Prozesse zu beschleunigen.
  • Sachsen
  • Der Sitz des Ministeriums ist in Dresden.
  • Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz sprach von wichtigen Schritten.
  • Der Anfang der Strecke ist geschafft. Viele weitere Schritte müssen noch folgen.
  • Die Handwerkskammer Dresden begrüßte die Maßnahme.
  • Es sind Handwerksbetriebe, die Brücken und Wohnungen bauen, Straßen und Rohrleitungen sanieren sowie Schulen und Universitäten technisch modernisieren.
  • Dafür brauchen die Unternehmen gut qualifizierte Fachkräfte. Deshalb lohnt sich jede Investition in Aus- und Weiterbildung.
  • Die Grünen im Landtag verwiesen auf eigene Überlegungen.
  • Man wolle Hürden abbauen, etwa beim Mutterschutz für Selbstständige.
  • Mit Maßnahmen wie Azubi-Wohnen, einem Freiwilligen Jahr im Handwerk und gezielter Förderung stärken wir Ausbildung, Gleichstellung und Fachkräftesicherung.
  • Das jetzt vorgestellte Paket versteht Panter als ersten Schritt.
  • Weitere Maßnahmen seien bereits in Vorbereitung.
  • Bürokratieabbau wird bei uns Schritt für Schritt Realität.
  • Ein zweites Zukunftspaket soll angekündigt werden.
  • Wann es vorgestellt wird, ließ er offen.
  • „Wir hören nicht auf.“