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Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig soll Zukunftszentrum leiten
Uta Bretschneider, gegenwärtig Direktorin des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, wechselt in Kürze nach Halle und baut in der sachsen-anhaltischen N…
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Fakten
- Uta Bretschneider ist die neue Direktorin des Zukunftszentrums in Halle.
- Sie wird ab Mai gemeinsam mit Holger Lemme als Programmdirektorin an der Spitze des Zentrums stehen.
- Der Kontrakt von Uta Bretschneider soll zunächst bis 2029 laufen.
- Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation ist ein Projekt der Bundesregierung.
- Es will die Erfahrungen der Ostdeutschen in der Phase der Wiedervereinigung und die der Menschen in Mittel- und Osteuropa seit den Umbruchsjahren 1989/1990 aufarbeiten.
- Das Zentrum soll Raum für die Geschichten von Betroffenen geben, damit Rezipienten aus den gravierenden Veränderungen in der Vergangenheit für das gesellschaftliche Miteinander in der Zukunft lernen können.
- Die Baukosten des neuen Zentrums in Halle sollen knapp 280 Millionen Euro betragen.
- Uta Bretschneider ist geboren worden und wuchs in Mittelsachsen auf.
- Sie studierte Volkskunde, Kulturgeschichte und Soziologie an der Universität Jena.
- Sie promovierte 2014 zum Thema „‚Vom Ich zum Wir‘? Flüchtlinge und Vertriebene als Neubauern in der LPG“.
- Sie veröffentlichte vor zwei Jahren das Buch „Provinzlust“ zusammen mit Jens Schöne.
- Das Zukunftszentrum soll sich in einer Art Werkstattphase befinden, in der Formate getestet und Inhalte entwickelt werden.
- Die neue Einrichtung soll eine Stätte der Vermittlung und des Austausches sein.
- Leipzig und Plauen hätten diesen Treffpunkt gern gehabt, doch die vom Bund eingesetzte Jury votierte im Februar 2023 für Halle.