News
Sachsens Freie Wähler-Chef Thomas Weidinger tritt zurück
Thomas Weidinger ist als Chef der Freien Wähler (FW) in Sachsen zurückgetreten. Die Führung der Partei liege damit ab sofort bis zur Wahl eines neuen…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Thomas Weidinger ist als Chef der Freien Wähler (FW) in Sachsen zurückgetreten.
- Die Führung der Partei liegt ab sofort bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden in den Händen seiner beiden Stellvertreter Matthias Binner und Madelaine Vogt.
- Der Zeitpunkt für die Rücktritt kamen nach fünf Jahren als Vorsitzender, zwei Bundestagswahlen und einer verlorenen Landtagswahl.
- Weidinger äußerte Enttäuschung über mangelnde Unterstützung aus den FW-Vereinen, Kreistagsfraktionen und Kreisverbänden.
- Die bisherige Haltung einiger kommunaler Akteure schwäche nicht nur die Landesvereinigung, sondern beschädige die gesamte politische Handlungsfähigkeit der Freien Wähler in Sachsen.
- Weidinger kritisierte das Einknicken von Hubert Aiwanger und seiner bayerischen Landtagsfraktion im Zusammenhang mit der Schuldenbremse.
- Das Einknicken hat dem Ansehen der Freien Wähler – auch in Sachsen – spürbar geschadet.
- Weidinger forderte ein klares konservatives Profil und ein politisches Angebot, das über die rein kommunale Ebene hinausgeht.
- Der Landesparteitag der FW in Chemnitz wird am 13. Juni stattfinden.
- Die Freien Wähler in Sachsen haben bei der letzten Landtagswahl im Freistaat 2024 nur 2,2 Prozent der Zweitstimmen erhalten.
- Die FW in Sachsen haben nach eigenen Angaben 120 Mitglieder.