Nach Suizid des Sohnes: Mutter aus Sachsen auf der Suche nach neuen Lebenssinn
Da war dieser junge Mann mit Träumen und Zielen. Er wohnte mit seiner Freundin zusammen in der ersten eigenen Wohnung, hatte seine Ausbildung in der …
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Fakten
- Der Sohn des Autors starb am 8. September 2021.
- Die Mutter des Autors ist aus Sachsen.
- Sachsen hat eine der höchsten Suizidraten in Deutschland.
- Im Jahr 2024 nahmen sich im Freistaat statistisch gesehen 16 von 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern das Leben.
- Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention geht davon aus, dass im Durchschnitt etwa 20 Menschen unmittelbar von einem Suizid betroffen sind.
- Jährlich mindestens 50 000 betroffene Hinterbliebene in Deutschland offenbarten die enorme Tragweite dieser Herausforderung.
- Die Mutter des Autors sagt, dass sie und ihre Familie seit Ende 2020 bereits jede Hoffnung auf Heilung für ihren Sohn verloren hatten.
- Der Sohn des Autors litt an ADHS und wurde oft gemobbt.
- Der Sohn des Autors hatte seinen ersten psychotischen Schub im Jahr 2018 und musste stationär in einer Klinik betreut werden.
- Die Mutter des Autors sagt, dass sie den Einsatz des Kriseninterventionsteams nicht nachvollziehen kann, da sie glaubt, dass die Gefahr durch THC-Gehalt völlig unterschätzt wird.
- Der Sohn des Autors teilweise verweigerte die Einnahme seiner Medikamente und litt unter Verfolgungswahn und Hören von Stimmen.
- Die Mutter des Autors sagt, dass sie ihre Tochter nach dem Tod ihres Sohnes in eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die einen nahestehenden Anhörigen durch Suizid verloren haben, einschleusen musste.