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Merz trifft Syriens Übergangspräsident: Menschenrechte statt nur Migrationspolitik

Es ist ein überaus außergewöhnlicher Vorgang: Ahmed Al-Scharaa, den die Welt lange unter seinem Kampfnamen Abu Muhammad al-Dschaulani kannte, galt no…

Fakten

  • Der syrische Übergangspräsident Ahmed Al-Scharaa wird in Berlin empfangen
  • Die Vereinigten Staaten hatten ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft ihn im Schloss Bellevue
  • Bundeskanzler Friedrich Merz lädt ihn zu Gespräch und Mittagessen im Kanzleramt ein
  • Al-Scharaa ist syrischer Übergangspräsident und Staatsmann
  • Der Dialog zwischen Merz und Al-Scharaa ist begrüßenswert
  • Die Syrer haben ein Recht auf Übergang, auf den Aufbau eines Systems, das die Menschen- und Bürgerrechte aller wahrt
  • Deutschland sollte als Partner bereitstehen
  • Die Hoffnung trübt sich auf zwei Seiten: Die Führung Al-Scharaas scheint keine greifbare Alternative zu geben
  • Der Ex-Terrorist und seine Truppen sind nicht Musterbeispiele für demokratische Kultur und Menschenrechtsschutz
  • Die Rechte von Kurden, Drusen und Alawiten und anderen Minderheiten müssen im neuen Syrien gewahrt werden
  • Friedrich Merz muss klare Bedingungen für deutsche Partnerschaft und Unterstützung formulieren
  • Die Bundesregierung setzt auf Zusammenarbeit mit der syrischen Übergangsregierung, damit diese abgeschobene Syrer zurücknimmt
  • Syrien sollte unterstützt werden, weil dann mehr Syrer zurückkehren können
  • Die Haltung der Bundesregierung ist nicht aus innen- und migrationspolitischem Kalkül
  • Es ist legitim, Syrien zu unterstützen, weil es zum Wiederaufbau von Infrastruktur und Wirtschaft und zum Aufbau eines Rechtsstaats führt