Olympiasiegerin formiert Widerstand gegen Geschlechtertests
Die zweimalige 800-Meter-Olympiasiegerin Caster Semenya hat die neuen Richtlinien des Internationalen Olympischen Komitees in der Geschlechterdebatte…
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Fakten
- Die neue Richtlinie des IOC sieht vor, dass alle Sportlerinnen sich nach dem Willen des IOC künftig Geschlechtertests unterziehen müssen, um an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen zu dürfen.
- Transfrauen sollen ein Start in der Frauenkategorie künftig untersagt sein.
- Die dreimalige Weltmeisterin Caster Semenya wehrte sich dagegen, sich vor Starts einer Hormonbehandlung zur Senkung ihres natürlichen Testosteronspiegels zu unterziehen.
- Caster Semenya betonte immer wieder, sie sei eine Frau.
- Die neue Richtlinie ist das Ergebnis einer von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry eingesetzten Arbeitsgruppe zum Schutz der Frauen-Kategorie.
- Der Auslöser für die verschärfte Politik der olympischen Dachorganisation war der Wirbel um Wettbewerbe im Frauen-Boxen bei den Sommerspielen in Paris 2024.
- Die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting waren zuvor vom Weltverband Iba von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erklärten Geschlechtertests angeblich die Teilnahme-Kriterien nicht erfüllt hatten.
- Die Stadt Paris wird bei den Sommerspielen 2024 Gastgeber der Frauen-Box-Wettbewerbe sein.
- Die neue Richtlinie soll es verhindern, dass Transmenschen oder Transgender Personen an internationalen Frauen-Wettbewerben teilnehmen können.
- Caster Semenya kämpft für die Würde der Frauen und will die neuen Richtlinien juristisch anfechten.