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Ottendorf-Okrilla: Archäologen entdecken 4500 Jahre alte Hügelgräber

Das ist der Segen und Fluch einer jeden Baumaßnahme auf geschichtsträchtigem Terrain: Die Archäologen bekommen die Gelegenheit, nach den Spuren der V…

Fakten

  • Ottendorf-Okrilla
  • 4500 Jahre alte Hügelgräber entdeckt
  • Archäologen fanden 10 Hügelgräber aus der Schnurkeramischen Kultur und ein weiteres Grab aus der Bronzezeit
  • Die Periode der Schnurkeramik datiert auf etwa 2750 bis 2200 vor Christus
  • Die Funde sind Zeugnisse aus einer Zeit von vor 4500 Jahren
  • Die damalige Kultur wurde Schnurkeramik genannt, weil die Menschen zu dieser Zeit ihre Keramik auf eine bestimmte Weise verzierten
  • Die Archäologen fanden zahlreiche Beigaben wie Amphoren und Trinkbecher in den Gräbern
  • In 50 Prozent der Gräber wurden Beile gefunden, in 60 Prozent der Gräber wurden Äxte gefunden
  • Ein Polierstein mit einer unfassbar seidig-glatten Oberfläche wurde entdeckt
  • Kupferschmuck in einem Grab, darunter knapp 20 Kupferperlen
  • Der einzige Knochen, den die Archäologen noch im Gräberfeld finden konnten, war der Knochen eines Unterkiefers
  • Die Fundstücke zählen zum ältesten Kupferschmuck in Sachsen
  • Der Bestattungsplatz, den die Archäologen entdeckt haben, ist der zweitgrößte aus der Periode der Schnurkeramik in Sachsen östlich der Elbe
  • Die Menschen zur Zeit des Endneolithikums bereits sesshaft waren und Ackerbau und Viehzucht betrieben
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