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Schlauchboot tagelang im Mittelmeer: 22 Migranten sterben auf offener See

Die Überfahrt soll in ein besseres Leben führen, aber für viele endet sie tödlich: Wieder sind jetzt fast zwei Dutzend Migranten auf dem Seeweg von N…

Fakten

  • 22 Migranten sind auf offener See im Mittelmeer gestorben
  • Die Überfahrt soll in ein besseres Leben führen, aber für viele endet sie tödlich
  • Die Besatzung eines Patrouillenbootes der EU-Grenzschutzagentur Frontex rettete am Donnerstag 26 Menschen von einem Schlauchboot
  • Das Boot war von der libyschen Hafenstadt Tobruk ausgelaufen und hatte ursprünglich 48 Migranten an Bord
  • Die Migranten hatten pro Person umgerechnet etwa 9000 Euro bezahlt für die Überfahrt
  • Die Geretteten wurden zum Hafen von Heraklion auf Kreta gebracht, wo zwei Mussten in Krankenhäuser eingewiesen werden
  • Die beiden mutmaßlichen Schleuser wurden festgenommen und ermittelt wegen fahrlässiger Tötung und Beihilfe zur illegalen Einreise
  • Die Zahl der Migranten, die von der Türkei über die Ägäis oder den Grenzfluss Evros in die EU gelangen, rückläufig ist
  • Im vergangenen Jahr erreichten nach offiziellen Angaben rund 20.000 Migranten die Insel Kreta
  • Die lange Reise in den meist überladenen und kaum seetauglichen Booten ist lebensgefährlich
  • Im Februar kenterte ein aus Libyen kommendes Boot vor Kreta, bei dem 30 Menschen ertranken