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Vier Wochen Krieg in Nahost: So ist die Lage in Iran, Israel, Libanon und den Golfstaaten

Vier Wochen Krieg haben im Nahen Osten Spuren hinterlassen und bei den Menschen tiefe Wunden geschlagen. Im Iran und Libanon, in Israel und mehreren …

Fakten

  • Der Iran-Krieg hat vier Wochen nach Beginn des Konflikts Spuren hinterlassen und bei den Menschen tiefe Wunden geschlagen.
  • Im Iran und Libanon, in Israel und mehreren Golfstaaten bestimmen Raketenangriffe, Zerstörung und große Unsicherheit den Alltag.
  • Seit Kriegsbeginn hat der Zugang zum globalen Internet abgeschaltet. Nur ein ausgewählter Kreis hat Zugriff im sogenannten nationalen Netz.
  • Die Isolation ist das eine, die wirtschaftliche Existenz das andere. Onlinehändler Mortesa hat zwar einen Laden im Teheraner Basar, aber Geld macht er fast ausschließlich über soziale Netzwerke wie Instagram und Telegram.
  • Für Verbraucher bedeutet das Preissteigerungen von über 50 Prozent bei Grundnahrungsmitteln. Essengehen ist ein Luxus geworden, auf den viele Iraner verzichten müssen.
  • Offiziellen Angaben zufolge gibt es mehr als 1900 Tote und 25.000 Verletzte. Westliche Schätzungen gehen von noch mehr Opfern aus.
  • Zehntausende zivile Gebäude wurden zerstört. Schulen und Universitäten sind geschlossen, Behörden arbeiten nur noch halbtags.
  • Das Bankensystem ist stark eingeschränkt, und der Mangel an Treibstoff allgegenwärtig.
  • In Golfstaaten wie Kuwait, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten führten die ersten Tage des Kriegs zu Angst und Panik.
  • Die Menschen in diesen Ländern erleben seit dem Krieg wiederholte Explosionen über Tage und Wochen und Aufrufe, sich sofort in Sicherheit zu begeben.
  • In den Golfstaaten kamen bei iranischen Angriffen oder dessen Folgen bisher 25 Menschen ums Leben.
  • Tausende Reisende strandeten in der Region und wurden teils auf Evakuierungsflügen in die Heimat geflogen.
  • Die UN-Organisation IOM zufolge sind mehr als eine Million Menschen vertrieben.
  • Viele Kinder erleben erneut traumatische Tage und Nächte, die sie möglicherweise ein Leben lang verfolgen werden.
  • Die Menschen in Israel kämpften angesichts der Bedrohungen durch den Iran und mit Teheran verbündeter Milizen schon lange für die Existenz ihres Landes.
  • Die USA haben zuletzt Chancen auf einen Deal mit dem Iran signalisiert, aber viele glauben nicht daran, dass der Krieg damit wirklich beendet wäre.
  • Der 42-Jährige in Teheran sagt: „Land weg, Regime aber noch da … (US-Präsident Donald) Trump und die Amerikaner hatten uns doch das Gegenteil versprochen.“
  • Die pensionierte Lehrerin Anahita aus Iran sagt: „Allaho A’alam (nur Gott weiß) – aber auch der hat uns schon seit Jahren vergessen und verlassen“.
  • Der Taxifahrer Behsad aus Israel sagt: „Wasser hatten wir schon vor dem Krieg nicht, jetzt könnten Strom und Benzin noch dazukommen.“
  • Die katarische Hauptstadt Doha ist ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Explosionen in Sicherheit fühlen.
  • In der emiratischen Metropole Dubai sagt eine Frau: „Das Leben ist zu 99 Prozent normal. Die Leute gehen aus, viel Angst gibt es nicht.“
  • Die Stadt Beirut im Libanon ist ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Bombardierungen in Sicherheit fühlen.
  • In Tel Aviv im Israel sagt eine Frau: „Wir passen uns an die Situation an, aber der Krieg ist hart.“
  • Die Stadt Tel Aviv im Israel ist ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Raketenangriffen in Sicherheit fühlen.
  • Die Stadt Kuwait im Golfstaat Kuwait ist ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Explosionen in Sicherheit fühlen.
  • Die Stadt Bahrain im Golfstaat Bahrain ist ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Explosionen in Sicherheit fühlen.
  • Die Stadt Dubai im Vereinigten Arabischen Emirat ist ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Explosionen in Sicherheit fühlen.
  • Die Stadt Doha im Katar ist eine der wichtigsten Städte im Nahen Osten und ein wichtiger Standort für die Menschen, die sich vor den Explosionen in Sicherheit fühlen.