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Deutsche Bildungsreform: SWK befürwortet Datenstrategie inspiriert von Kanada
Die Zauberformel für Deutschlands Bildungssystem liegt irgendwo zwischen Prärie, tiefblauen Bergseen und den Rocky Mountains; 7000 Kilometer Luftlini…
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Fakten
- Die Zauberformel für Deutschlands Bildungssystem liegt irgendwo zwischen Prärie, tiefblauen Bergseen und den Rocky Mountains; 7000 Kilometer Luftlinie vom Deutschen Bundestag entfernt.
- Das kanadische Bildungssystem gilt als besonders gut und wird immer wieder als Inspirationsquelle für den Umbau des deutschen Bildungssystems herangezogen.
- Karin Prien (CDU) hat in ihrer vorherigen Rolle als Bildungsministerin in Schleswig-Holstein die westkanadische Provinz besucht.
- Sie wird nun erstmals als Bundesbildungsministerin nach Kanada reisen und Besuche in Calgary und Ottawa plant.
- Kanada sei für die Ministerin ein „Vorbild für gute Bildungspolitik mit guten Ergebnissen bei Schülerinnen und Schülern bei ähnlichen Herausforderungen wie in Deutschland“.
- Die Ständige Wissenschaftliche Kommission (SWK) hat das Konzept der datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung wissenschaftlich geprüft.
- Die Forschenden plädieren für eine Gesamtstrategie, die Ziele und Daten über unterschiedliche Ebenen hinweg miteinander verknüpft.
- Ein Ausbau der Lernstandserhebungen wird argumentiert, um Bildungsverläufe ausreichend zu dokumentieren.
- Die 16 Bildungsforschenden sehen sowohl für Eltern, Lehrkräfte, Schulen als auch für das Bildungssystem grundsätzlich Vorteile.
- Für Lehrkräfte sind Daten ein „unverzichtbares Instrument“ für Lernförderung und Unterrichtsentwicklung.
- Die Forschenden argumentieren, dass die Daten Potenzial in der Schulentwicklung bieten, um den Fortbildungsbedarf zu erkennen oder bei der Lehrplanentwicklung.
- Auf der Systemebene geht es darum, offenzulegen, wie leistungsfähig das deutsche Schulsystem sei, sowie Ansatzpunkte für die Qualitätsentwicklung zu identifizieren.
- Die Städte in Kanada, in denen Karin Prien Besuche plant, sind Calgary und Ottawa.
- Der Bildungsverband der Philologen (DPhV) und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben Kritik an dem Gutachten des SWK.
- Die GEW lehnt die Einführung einer Schüler- oder Bildungs-ID ab.
- Die DPhV fordert klare Verantwortlichkeiten, Verknüpfung mit Fördermaterialien, rechtsverbindliche und datensichere Strukturen sowie Zeitfenster im Stundenplan für Lehrkräfte.
- Die GEW warnt davor, Daten als Allheilmittel zu verstehen.
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