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Kritik an Hagel: „Wahlkampf glich einer Fahrt im Schlafwagen“
Bislang gab es nach der Wahlniederlage der CDU in Baden-Württemberg keinerlei öffentliche Kritik aus der Partei an Landeschef Manuel Hagel – nun wird…
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Fakten
- Die CDU-Mittelstandsvereinigung kritisiert die Strategie der Union nach der knappen Wahlniederlage.
- Der Wahlkampf der Union glich einer Fahrt im Schlafwagen, wie es von Bastian Atzger beschrieben wurde.
- Das Rehaugen-Video sei zum Symbolbild einer gescheiterten Kampagne geworden.
- Hagels unbeholfene Reaktion entlarvte eine fatale Inhaltslosigkeit und eine fehlende Spontaneität.
- Cem Özdemir habe es meisterhaft verstanden, seine digitale Präsenz als Authentizitätsfenster zu nutzen.
- Hagel selbst habe sich als biederer Familienvater vom Land verkauft.
- Die CDU-Mittelstandsvereinigung relativierte ihre Kritik und sagte, dass die kritischen Anmerkungen sich klar gegen die strategische Ausrichtung und organisatorische Umsetzung des Wahlkampfs gerichtet hatten.
- Die Kritik aus den eigenen Reihen trifft Hagel in einer äußerst sensiblen Phase.
- Die CDU will nach der knappen Wahlniederlage stark und geschlossen gegenüber dem alten und vermutlich neuen Koalitionspartner auftreten.
- Die Schuld an der Wahlniederlage sieht man bislang in der CDU vor allem bei den Grünen.
- Die Christdemokraten werfen die Grünen eine gezielte "Schmutzkampagne" im Wahlkampf vor.
- Die Landtagswahl am 8. März endete denkbar knapp: Die Grünen wurden mit Özdemir und 30,2 Prozent stärkste Kraft, die CDU folgte mit 29,7 Prozent.
- Entsprechend selbstbewusst tritt die CDU diesmal auf, anders als noch bei den Verhandlungen 2021.
- Eine Fortsetzung der grün-schwarzen Koalition gilt als einzige realistische Option für eine Regierungsbildung in Baden-Württemberg.
- Die CDU-Mittelstandsvereinigung sagte, dass die vorgebrachte Kritik – insbesondere auch mit Blick auf Defizite in der Digitalstrategie – berechtigt und notwendig ist.
- Ein offener und transparenter Diskurs sei unverzichtbar, wenn aus Wahlergebnissen die richtigen Schlüsse gezogen werden sollten.
- Die Kritik aus den eigenen Reihen trifft Hagel dennoch in einer äußerst sensiblen Phase.
- Der CDU-Sozialflügel nahm den Spitzenkandidaten und dessen Kampagne in Schutz.
- Manuel Hagel ist überall dort, wo er persönlich aufgetreten ist, bei den Leuten gut angekommen.
- Die hohen Kompetenzwerte der CDU bei Wirtschaft und Arbeitsplätzen zeigen, dass die Kampagne gezündet hat.
- Alle Entscheidungen zum Wahlkampf seien im CDU-Landesvorstand und der Programmkommission einvernehmlich unter Einbeziehung von MIT-Vertretern getroffen worden.
- Wer wie Bastian Atzger in dieser schwierigen Phase der Landespolitik Sand ins Getriebe streut, sollte überlegen, ob er als MIT-Landesvorsitzender am richtigen Platz ist.
- Die Junge Union verteidigte den Parteichef und sagte, dass eine ehrliche Analyse des Wahlkampfs notwendig sei.
- Eine ehrliche Analyse des Wahlkampfs gelingt aber sicherlich nicht durch unqualifizierte Rufe von der Seitenlinie.
- Hummel fragte auch, wo Atzger gewesen sei, als die Grünen Hagel mit einer "beispiellosen Schmutzkampagne" überzogen hätten.
- Während landauf, landab unsere JU- und CDU-Mitglieder und übrigens auch viele MIT-Mitglieder für die Inhalte, Themen und Kandidaten der CDU Baden-Württemberg gekämpft haben, blieb es um den MIT-Landesvorsitzenden Dr. Bastian Atzger erstaunlich ruhig.
- Die Landtagswahl fand am 8. März statt.
- Die Landesregierung ist in Baden-Württemberg.
- Baden-Württemberg liegt in Deutschland.