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Demo in Hamburg: Als Collien Fernandes auf die Bühne kommt, fließen Tränen

Schnee rieselt auf bunte Schilder, Tausende Menschen stehen nah beieinander – solidarisch. „Das Maß ist voll. Ich hab‘ die Schnauze voll“, ruft Linda…

Fakten

  • Die Demo fand in Hamburg statt.
  • Rund 19.000 Menschen versammelten sich am Donnerstagabend in Hamburg, mehr als doppelt so viele wie erwartet.
  • Die Demonstration war ein Ausdruck der Empörung über digitale, sexualisierte Gewalt.
  • Der Fall der Moderatorin Collien Fernandes ausgelöst hatte die Debatte um digitale, sexualisierte Gewalt.
  • Collien Fernandes hat auf Mallorca Anzeige erstattet, wie eine Justizsprecherin auf der spanischen Mittelmeerinsel der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.
  • Das Verfahren befand sich noch in einem sehr frühen und vertraulichen Stadium.
  • Für den Ex-Partner von Collien Fernandes gilt die Unschuldsvermutung.
  • Sein Anwalt Christian Schertz kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an, bei der es sich „in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung“ handle.
  • Collien Fernandes hatte auf Instagram ihre Teilnahme an der Demo abgesagt, weil sie „ernsthafte Sicherheitsbedenken aufgrund von Morddrohungen gegen mich“ hatte.
  • Die Schauspielerin appellierte an die Masse: „Bitte seid laut für mich mit!“
  • Collien Fernandes tritt auf die Bühne und bricht ihre Stimme, als sie sagt: „Ich glaube, dass es manchmal unterschätzt wird, was das mit einem macht.“
  • Die Menschen brechen mit ihr in Tränen aus und zeigen Mitgefühl.
  • Collien Fernandes fragt: „Wieso haben Männer nicht die Eier, zuzugeben: Ja, ich habe es getan? Wieso müssen immer Frauen Licht ins Dunkel bringen?“
  • Die Menschen rufen: „Lasst uns die Mauern des Schweigens einreißen.“
  • Klaus Schneider sagt: „So kann es nicht weitergehen. Dieser Einzelfall ist nur einer von Millionen. Es macht mich fassungslos, dass es etwa Feminizide in diesem Land noch geben kann.“
  • Luisa Neubauer sagt: „Was zur Hölle muss noch passieren, damit der eigene Kanzler zu den 40 Millionen Mädchen und Frauen in Deutschland endlich sagt: Ich sehe euch, ich stelle mich hinter, neben und vor euch?“
  • Nils Schumann sagt: „Wir Männer müssen uns immer wieder aufs Neue mit Betroffenen solidarisieren, laut bleiben und die Strukturen aufdecken.“
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