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Unerwarteter Erfolg der Rechtsextremen an der Côte d’Azur und die Machtfrage für 2027
Virginie Martin ist Politikwissenschaftlerin, Professorin und Forscherin an der Kedge Business School in Marseille und Mitbegründerin der Denkfabrik …
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Fakten
- Die Rechtsextremen haben in der Côte d’Azur einen unerwarteten Erfolg erzielt.
- Der Rassemblement National (RN) ist eine Partei der Grenzregionen und triumphiert im Süden, aber auch im Norden und im Osten Frankreichs.
- Die Partei hat sich seitdem stark verändert, sie rückte in die Mitte.
- Ein großer Teil der RN-Wähler kommt aus der Arbeiterklasse.
- In einer größeren Stadt wie Toulon ist der RN-Wahlanteil geringer.
- Der RN hat mancherorts Probleme mit Wahllisten, die ausreichend Kandidaten aufstellen können.
- Die Partei hat eine lokale Basis, aber es erfolgt mehr eine Konzentration als eine Ausbreitung.
- Es gibt nun mehr als 70 RN-geführte Städte.
- Der RN liegt in Umfragen landesweit vorn, aber ein Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2027 bleibt außer Reichweite.
- Die französischen Wirtschaftseliten leisten Widerstand gegen die Partei.
- Jordan Bardella bemüht sich darum, die mächtigen Konzernchefs zu beruhigen.
- Der RN stellt sich stets als Anti-System-Partei dar.
- Das Vertrauen der Menschen in die Regierungsparteien ist zusammengebrochen.
- Macron nannte man den Mozart der Finanzen, aber schauen Sie sich die desolate Haushaltslage Frankreichs doch an!
- Jordan Bardella hat sein erfolgloses Geografie-Studium abgebrochen, um in die Politik zu gehen.
- Bardella hat eine echte Leidenschaft und große Entschlossenheit an.
- Es gibt eine echte „Bardella-Mania“, er weiß viele, oft sehr junge Fans, hinter sich.
- Sébastien Lecornu arbeitet ohne Lärm zu machen, führt die Leute zusammen, behauptet sich gegenüber Macron und dem Parlament.
- Lecornu ist überhaupt nicht charismatisch, aber genau damit ließe sich vielleicht eine spannende Geschichte erzählen.