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Rechtsextreme Erfolge in Südfrankreich: Warum der RN im Departement Var so viele Wähler findet
Virginie Martin ist Politikwissenschaftlerin, Professorin und Forscherin an der Kedge Business School in Marseille und Mitbegründerin der Denkfabrik …
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Fakten
- Der Rassemblement National (RN) hat im Département Var sehr viele Wähler gefunden.
- Die Partei der Grenzregionen triumphiert im Süden, aber auch im Norden und im Osten Frankreichs.
- Im Süden kommt noch der Massentourismus hinzu, was die lokalen Identitäten stört.
- In den Hochburgen wird der RN immer stärker, es gibt nun mehr als 70 RN-geführte Städte.
- Die „gläserne Decke“ und viele Widerstände, auch ideologischer Natur, bleiben bestehen.
- Marine Le Pen gewann in einem Drittel Frankreichs, nämlich in den Grenzregionen, bei der Präsidentschaftswahl 2017.
- Emmanuel Macron gewann in den zwei übrigen Dritteln von Frankreich.
- Der RN liegt in Umfragen landesweit vorn, aber ein Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2027 bleibt außer Reichweite.
- Die französischen Wirtschaftseliten leisten Widerstand gegen die Partei.
- Jordan Bardella bemüht sich darum, die mächtigen Konzernchefs zu beruhigen.
- Macron hat Frankreich in eine dramatische Lage gebracht und hinterlässt das Land in einem Zustand der demokratischen Erschöpfung.
- Der RN stellt sich stets als Anti-System-Partei dar, mit dem Slogan: „Wir gegen alle anderen“.
- Das Vertrauen der Menschen in die Regierungsparteien, Krisen zu bewältigen, ist zusammengebrochen.
- Sébastien Lecornu arbeitet ohne Lärm zu machen, führt die Leute zusammen und behauptet sich gegenüber Macron und dem Parlament.