News
Finanzielle Probleme? Schiedsrichter-Chef tritt nach Streit mit Fußball-Kreisverband zurück
Der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses beim Kreisverband Fußball Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Christoph Herrich-Chursin, hat seinen sofor…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Christoph Herrich-Chursin hat seinen sofortigen Rücktritt als Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses beim Fußball-Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erklärt.
- Die finanzielle Situation des Verbandes ist nach Christoph Herrich-Chursins Meinung äußerst kritisch.
- Innerhalb eines Zeitraums von rund eineinhalb Jahren wurde ein mittlerer fünfstelliger Betrag ohne erkennbaren nachhaltigen Nutzen eingesetzt.
- Diese Vorgehensweise hätte die Zahlungsfähigkeit des Verbandes erheblich gefährdet und sei seiner Meinung nach weder wirtschaftlich verantwortbar noch mit den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verbandsführung vereinbar.
- Die Zahlungsströme würden nicht ausreichend verfolgt und kontrolliert, während es zugleich an einer transparenten und nachvollziehbaren Aufarbeitung der finanziellen Situation fehlte.
- Notwendige Zahlen, Daten und Fakten seien in den vergangenen Sitzungen nicht ausreichend offengelegt worden.
- Eine fundierte Zuarbeit seitens der Schatzmeisterin sei ausgeblieben.
- Die Gremienmitglieder hätten keine verlässliche Grundlage zur Einsicht und Bewertung der finanziellen Lage.
- Der Eindruck entstand, dass die Tragweite der Situation auf Führungsebene nicht in der notwendigen Deutlichkeit erkannt oder verharmlost wird.
- Eine transparente und belastbare Darstellung der finanziellen Lage fehle bis heute.
- Erst reagiert wurde, als die Situation bereits weit fortgeschritten war, was Zweifel an der fachlichen Kompetenz und der Wahrnehmung der Verantwortung der handelnden Personen aufwerfen würde.
- Die Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes hätte sich in zunehmendem Maß von einer sachlichen und faktenbasierten Ebene entfernt.
- Personalpolitik würde in Teilen nicht auf fachliche Eignung, sondern auf persönlichen Erwägungen beruhen.
- Benjamin Rosenkranz, Präsident des Fußball-Kreisverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, hat ein Rundschreiben abgesendet, um einige Dinge klarzustellen.
- Alle Vereinsvertreter haben jederzeit Zugang zu allen Unterlagen und Informationen, sodass sie sich selbst ein Bild machen können.
- Einnahmen des Verbandes sich über das Jahr hinweg verteilen.
- 2025 hatte ein Verbandsjubiläum stattgefunden, für das im Rahmen der Haushaltsplanung eine Rücklage gebildet worden war.
- Diese Rücklage lag nicht im mittleren fünfstelligen Bereich, sondern deutlich darunter, und wurde satzungsgemäß aufgebraucht.
- Die Kritik, dass seitens der Schatzmeisterin eine fundierte Zuarbeit ausgeblieben sei, wird von Benjamin Rosenkranz als „unfair“ bezeichnet.
- Die Kassenprüfung am 20. März in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes nachgeholt wurde, die ergab keinerlei Unregelmäßigkeiten.
- Die Ausgaben mit den Einnahmen über das Jahr betrachtet gedeckt sind.
- Rückfragen der Vereinsverantwortlichen blieben nicht aus.