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Neues Panorama „Great Barrier Reef“ in Dresden rührt Meeresbiologin zu Tränen
Die Überwältigung, die einsetzt, wenn man eines seiner Panoramen betritt – das hat Yadegar Asisi in rund 20 Jahren immer wieder erlebt –, ist nach zw…
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Fakten
- Das neue Panorama „Great Barrier Reef“ im Panometer Dresden wurde von Yadegar Asisi erstellt.
- Die Ausstellung zeigt den schönsten Ort auf dem Planeten, das Great Barrier Reef in Australien.
- Das Panorama ist ein 360-Grad-Bild, das die überirdische Schönheit des Korallenriffs und seiner unzähligen Bewohner zeigt.
- Die Strukturen, welche die großen „Bommies“, die Korallentürme, bedecken, erinnern mal an Blumenkohl, mal an Baumpilze oder Haushaltsschwämme.
- Das Panorama ist auf einer Panoramafläche von über 3000 Quadratmetern zu einem hyperrealistischen Unterwasserkunstwerk verdichtet.
- Die Grundlage für das Werk sind Zehntausende Unterwasserfotografien sowie Zeichnungen und Skizzen, die der 70-Jährige vor über zehn Jahren auf mehreren Expeditionen mit dem australischen Dokumentarfilmer und Unterwasserexperten Ben Cropp gesammelt hat.
- Ben Cropp starb beim ersten Tauchgang, um Licht mitzunehmen, während Yadegar Asisi das Riff in seinen Lichtverhältnissen und Farben möglichst realistisch abbilden wollte.
- Das Panorama ist für die Meeresbiologin Moshira Hassan persönlich eine „Pause vom Horror“, da es eine Welt zeigt, die es so, in dieser Schönheit und Artenvielfalt, leider schon nicht mehr gibt.
- Die Ausstellung zeigt die globale Korallenbleiche-Events, die vieles zerstört haben, seit das Panorama vor über zehn Jahren erstmals geschaffen wurde.
- Das Panorama ist für Moshira Hassan auch eine Erinnerung daran, weswegen sie die Arbeit überhaupt macht.
- Die Ausstellung möchte die emotionale Ebene der Menschen berühren und dazu einladen, Fragen zu haben und sich zu berühren.
- Moshira Hassan mahnt dazu, dass es nicht genug ist, sich danach gut zu fühlen, sondern dass man handeln muss, um das Handeln des Menschen zu ändern.
- Die Ausstellung wird am Freitag im Panometer Dresden geöffnet und kann bis zum Ende des Besuchs betrachtet werden.
- Der Eintritt kostet 16 Euro, ermäßigt 14 Euro, Kinder unter sechs Jahren sind frei.
- Die Ausstellung ist Teil der DDV-Mediengruppe, zu der auch die Sächsische Zeitung und Sächsische.de gehören.