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Nachfolge von Carola Pönitz: Investitionsstau im Technitzer Pflegeheim angehen
Carola Pönitz, scheidende Geschäftsführerin des Seniorenhauses am Südhang in Technitz, hat dem Döbelner Stadtrat zum letzten Mal ihren Bericht über d…
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Fakten
- Die Einrichtung ist nicht bestandsgefährdet, die Mitarbeiter leisten gute Arbeit, die Bewohner fühlen sich wohl.
- Carola Pönitz hat 2007 die Geschäftsführung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten übernommen.
- Die Gründung einer gemeinnützigen GmbH als Betreiber sei eine wegweisende Entscheidung des Stadtrats gewesen.
- Das Personal verzichtete für einige Jahre auf Gehaltserhöhungen.
- Carola Pönitz oblag es, die Situation zu stabilisieren. Ihrem Nachfolger hinterlässt sie ein geordnetes Haus mit 80 Mitarbeitern.
- Durch die Kostensteigerungen im Jahr 2023 war ein Jahresverlust von 80.000 Euro prognostiziert worden, der letztlich mit 25.000 Euro deutlich geringer ausfiel.
- Seit 2024 laufe der Betrieb wieder stabiler.
- Das Heim hatte die Plätze leicht reduziert von 117 auf 111.
- Für 2025 gebe es gute Aussichten, mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.
- Mit Investitionen sei das Pflegeheim aufgrund von Verlusten und mangelhafter Belegung in den Jahren 2019 bis 2021 vorsichtig gewesen.
- Wir hatten alle Investitionen zurückgestellt, weil keiner wusste, wie es wirtschaftlich weitergeht. Wir haben einen Investitionsstau – das muss jetzt nachgeholt werden.
- Viele der letzten Investitionen seien in den Jahren 2000 bis 2002 getätigt worden und inzwischen komplett abgeschrieben.
- Das Pflegeheim habe fast zwei Millionen Euro Rücklagen, die verwendet werden sollen.
- In diesem Jahr sei geplant, für 350.000 Euro die Lüftungs- und Kälteanlagen zu modernisieren.
- Investitionen seien auch in die Aufzüge und Brandmeldeanlage vorgesehen.
- Carola Pönitz wird Mitte des Jahres in den Ruhestand gehen.
- Die scheidende Geschäftsführerin hatte 1981 eine Ausbildung zur Krankenschwester in Technitz absolviert und ihr gesamtes Berufsleben in der Einrichtung gearbeitet.
- Seit 1997 war sie Pflegedienstleiterin und hatte in diesem Zusammenhang auch den Umbau der Einrichtung mitgemacht.
- Die damals 176 Heimbewohner waren von 2001 bis 2002 in einen Containerbau in Masten umgezogen.
- Mein großer Dank gilt den Mitarbeitern der Einrichtung. Es gibt einige, die stehen seit Jahren an meiner Seite und haben schwere Zeiten mit überstanden.
- Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer daran denken, dass es ein Seniorenhaus gibt, das man vorzeigen kann und Sie unterstützen können.