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Wohnungsbau-Tag fordert Gebäudetyp E für bezahlbare Mieten

Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leben in einer viel zu kleinen Wohnung. Das geht aus Zahlen der Europäischen Union (Eurostat) hervor. Bes…

Fakten

  • Fast zehn Millionen Menschen in Deutschland leben in einer viel zu kleinen Wohnung.
  • In diesem Jahr könnte mit weniger als 200.000 neu gebauten Wohnungen ein neuer Tiefpunkt erreicht werden.
  • Es mangelt nicht nur an großen und günstigen Wohnungen für Familien in Städten, sondern auch an qualitativ hochwertigen, kleinen Wohnungen für die Generation der Babyboomer.
  • Der viel zitierte Bauturbo einfach nicht zünden will, liegt laut ARGE-Chef Walberg an vier wesentlichen Stressfaktoren für die Bauwirtschaft: Zu hohe Baukosten, zu wenig freie Grundstücke, zu hohe technische Anforderungen und hohe Bauzinsen.
  • In Schleswig-Holstein habe man bereits einen Basisstandard beim Bauen eingeführt – und läge damit bei den Baukosten 14,5 Prozent unter dem Bundesschnitt.
  • Die sieben Verbände und Organisationen, die hinter dem Wohnungsbau-Tag stehen, sprechen sich deshalb ausdrücklich für die Einführung eines Gebäudetyps E aus und fordern ein schnelles Handeln von der Bundesregierung und den Ländern.
  • Nur so könnten die Mieten in Deutschland bezahlbar bleiben. Und das ist dringend nötig.
  • Jeder dritte Haushalt ist durch seine Wohnkosten überlastet.
  • Die Wohnungskrise nicht mehr nur die Ärmsten, sondern sie sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
  • Bundesbauministerin Verena Hubertz warb auf dem Wohnungsbau-Tag für die Idee einer bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft.
  • Das ist nicht einfach
  • Die schwarz-rote Koalition bräuchte für die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag nach jetzigem Stand Stimmen von Grünen und Linken.
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