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CO2-Betäubung bei Schweinen: Tierschützer klagen gegen Schlachtmethoden in Niedersachsen

Rund 13 Millionen Schweine wurden 2025 in Niedersachsen geschlachtet. Doch bevor sie getötet und zerlegt werden, müssen sie betäubt sein. Bei rund 80…

Fakten

  • Die CO2-Betäubung bei Schweinen ist eine Methode, die 80% aller Schweine in Niedersachsen verwendet wird.
  • Rund 13 Millionen Schweine werden jährlich in Niedersachsen geschlachtet.
  • Die CO2-Betäubung ist erlaubt, aber ihre Wirksamkeit und Tierschutzkonformität sind umstritten.
  • Ein Fall vor Gericht soll klären, ob die Methode gegen geltendes Tierschutzrecht verstößt.
  • Die Klage wurde von der Tierschützerin Anna Schubert eingereicht, nachdem Videoaufnahmen aus einem Schlachthof im Landkreis Vechta veröffentlicht wurden, die Schweine während der CO2-Betäubung zeigen.
  • Der Landestierschutzverband Niedersachsen hat Klage gegen den Landkreis Vechta eingereicht, weil die zuständige Behörde nicht gegen die Praxis einschreiten sollte.
  • Die CO2-Betäubung wird im betroffenen Betrieb ohne besondere Abweichungen angewendet.
  • Es gibt Alternativen zur CO2-Betäubung, wie zum Beispiel die Verwendung von Gasmischungen oder anderen Betäubungsstoffen.
  • Die Forschung an neuen Betäubungsverfahren wird durch das vom Bund geförderte 'Tiger'-Vorhaben unterstützt.
  • Die Ergebnisse zeigen, dass Gase wie Argon unter kommerziellen Bedingungen eingesetzt werden können und weniger sogenannte aversive Reaktionen verursachen als CO2.
  • Die Alternative hat jedoch Nachteile, wie höhere Kosten und die Notwendigkeit einer längeren Einleitungsphase.
  • Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium sieht die Methode der CO2-Betäubung kritisch, aber auch als zugelassenes und weltweit etabliertes Verfahren.
  • Sollte ein Gericht dieser Argumentation folgen, könnte das weitreichende Folgen haben und die Europäische Kommission involviert werden.
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