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Görlitz: Wie soll der Wohnungsbau-Turbo in der Stadt angewandt werden?

Wenn die Görlitzer Stadträte an diesem Donnerstag zu ihrer Sitzung im Görlitzer Rathaus zusammenkommen, sollen sie sich mit dieser Frage beschäftigen…

Fakten

  • Die Stadtverwaltung Görlitz schlägt vor, dass die Regelungen des Wohnungsbau-Turbos nur bei Ein- und Zweifamilienhäusern angewandt werden sollen.
  • Die Regelungen des Wohnungsbau-Turbos müssen mit den Zielen des Flächennutzungsplan-Entwurfes vereinbar sein.
  • Keine Zustimmung soll es geben, wenn Investoren Wohnhäuser in Gewerbe- oder Industriegebieten bauen wollen.
  • Keine Zustimmung soll es geben, wenn dadurch erstmalig eine sich nicht einfügende Hinterland- oder Innenhofbebauung ermöglicht wird.
  • Die Bundesregierung will mit dem Wohnungsbau-Turbo für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen.
  • Die Stadtverwaltung Görlitz gibt an, dass in Görlitz genug Bestands-Mehrfamilienhäuser da sind.
  • Der Bauträger Sandro Weickert von der Massivbau Kern GmbH in Bautzen stimmt der Aussage der Stadtverwaltung zu, dass in Görlitz genug Bestands-Mehrfamilienhäuser da sind.
  • Der Bauträger Sandro Weickert von der Massivbau Kern GmbH in Bautzen würde es begrüßen, wenn der Wohnungsbau-Turbo "im gesamten Land gleich angewandt wird".
  • Die Görlitzer Immobilienmaklerin Andrea Zarth spricht sich gegen eine Unterscheidung in Ein- und Zweifamilienhäuser auf der einen und Mehrfamilienhäuser auf der anderen Seite aus.
  • Andrea Zarth sieht vor allem an vier Stellen, "Es fehlt an Bauland, an guten Einfamilienhäusern, an Eigentumswohnungen und gerade für Ältere an Häusern mit Lift".
  • Die Stadt Görlitz liegt in Deutschland.