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Dresden: Zahl der Parkinson-Patienten wird weiter zunehmen
Wer an Parkinson denkt, hat meist einen gebrechlichen, zitternden Körper vor Augen. Doch das stimmt so nicht, sagt Björn Falkenburger, Parkinson-Spez…
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Fakten
- Die Zahl der Parkinson-Patienten in Sachsen wird weiter zunehmen.
- Derzeit leben rund 32.000 Menschen mit Parkinson in Sachsen.
- Die Uniklinik Dresden betreut knapp 2000 Patienten mit Parkinson im Jahr.
- Die Anzahl der Betroffenen nimmt zu, weil die Menschen immer älter werden – und der Parkinson ist eine Alterskrankheit.
- Der Erkrankungsgipfel bei Parkinson liegt um das 60. Lebensjahr.
- Wenn jemand 75 Jahre alt ist und kein Parkinson hat, bricht die Krankheit wahrscheinlich auch nicht mehr aus.
- Die Sinneswahrnehmungen ändern sich früh bei Patienten mit Parkinson.
- Viele Patienten mit Parkinson riechen zudem schlecht – oder gar nicht mehr.
- Die REM-Schlaf-Verhaltensstörung ist ein häufiges Anzeichen von Parkinson.
- Blasenprobleme und Depressionen sind auch erste Anzeichen von Parkinson.
- Wartezeiten beim Neurologen liegen bei rund einem Dreivierteljahr.
- Viele Praxen nehmen keine neuen Patienten mehr auf, weil es keine spezifischen Tests gibt, um Parkinson zu diagnostizieren.
- Parkinson ist eine Blickdiagnose – wenn die Behandlung anschlägt, ist die Diagnose bestätigt.
- Der Verlauf von Parkinson ist langsam, aber unumkehrbar.
- Die meisten Patienten leben viele Jahre, manche sogar Jahrzehnte, mit der Diagnose.
- Das Endstadium bei Parkinson ist nicht schön, aber es erleben auch nicht alle.
- Bewegungen verengen sich und Stürze sowie Lungenentzündungen können Folgeerscheinungen sein.
- Eine gute Versorgung ist wichtig, um die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
- Sport, Bewegung und Physiotherapie können helfen, Parkinson zu verhindern.
- Die motorischen Symptome können durch Dopamin-Medikamente gut behandelt werden.
- Die Wirkdauer der Medikamente kann nachlassen und Tabletten alle ein bis zwei Stunden benötigt werden.
- Die tiefere Hirnstimulation ist eine eindrucksvolle Behandlungsmöglichkeit für Parkinson.
- Das System verbessert die Lebensqualität erheblich, ist aber keine Heilung.
- Das Uniklinikum Dresden untersucht, wie man die Proteinveränderungen im Gehirn früh erkennen und die Krankheit bremsen kann.
- Das Uniklinikum hat das Netzwerk „PANOS – Parkinson Netzwerk Ostsachsen“ aufgebaut, um Patienten optimal zu versorgen.
- Es braucht bessere Wege, weniger Wartezeiten, mehr Spezialisten und stärkere Patientenlotsen, um die Versorgung zu verbessern.