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Mehr Schulverweigerer in Dresden: „Ich kenne kein Kind, das einfach nur keinen Bock auf Schule hat"

Die Zahl der Schulverweigerer in Dresden ist im vergangenen Jahr gestiegen. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden im Schuljahr 2024/25 in Dresden i…

Fakten

  • Die Zahl der Schulverweigerer in Dresden ist im vergangenen Jahr gestiegen.
  • Im Schuljahr 2024/25 wurden in Dresden insgesamt 1008 Ordnungswidrigkeitsverfahren erfasst.
  • Die Stadtverwaltung von Dresden hat im Schuljahr 2023/24 672 Ordnungswidrigkeitsverfahren erfasst.
  • Juliane Heisig arbeitet seit sieben Jahren als Sozialarbeiterin an Oberschulen.
  • Es gibt Kinder, deren Schullaufbahn erst einmal unauffällig verläuft und dann plötzlich nicht mehr kommt.
  • Schulverweigerung kann auch schleichend verlaufen, mit Anzeichen wie Rückzug, Traurigkeit, Aggression und mangelnder Motivation.
  • Ein Kind kann sich aus einzelnen Bereichen zurückziehen und trotzdem Leistungen erbringen, wenn es zum Beispiel nicht am Sportunterricht teilnimmt.
  • Gründe für Schulverweigerung können negative Erfahrungen in der Schullaufbahn sein, Mobbing oder Herabwürdigungen.
  • Es gibt Kinder mit psychischen Herausforderungen wie soziale Phobien und allgemeine Angststörungen, die es schwer machen, am Unterricht teilzunehmen.
  • Ein Kind kann sich weigern, weil es verantwortungsvoll für die Eltern ist oder weil es Stress unter Druck steht.
  • Schulabsentismus ist belastend für die ganze Familie und kann zu Konflikten führen.
  • Die Eltern wollen oft nur das Beste für ihr Kind und sind überfordert mit dem, was das Leben ihnen hinwirft.
  • Es gibt Fälle, bei denen Schulabsentismus erfolgreich gelöst werden kann, aber auch Fälle, in denen es nicht gelingt.
  • Die Regelschuljahre erreichen oft Kinder, die Schulabsentismus haben, und gehen ohne Abschluss von der Schule.
  • Der Allgemeine Soziale Dienst hat zahlreiche Fälle, in denen Kinder- und Jugendpsychiatrie Wartezeiten von mehreren Monaten hat.
  • Es gibt zu wenige Lösungen in Dresden für Schulabsentismus und die Eltern sind frustriert.
  • Ein Ausbau der Kontaktzeiten, der Ausbau von Kinder- und Jugendpsychotherapie und die Entwicklung niedrigschwelliger sozialer Angebote sind erforderlich.
  • Es ist wichtig, dass Lehrkräfte sensibilisiert sind, das frühzeitig zu erkennen und ins Gespräch zu kommen.
  • Verlässliche Anlaufstellen für Familien sind erforderlich, wohin sie sich in ihrer Not wenden können und Unterstützung bekommen.