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Pirnas Hotel „Schwarzer Adler“: So retten Stadt und Investoren den historischen Festsaal

Der „Schwarze Adler” in Pirnas Zentrum soll mit rund 40 Millionen Euro das werden, was das Hotel schon einmal war: das erste Haus am Platz – und mehr…

Fakten

  • Der 'Schwarze Adler' in Pirna Zentrum soll mit rund 40 Millionen Euro saniert werden.
  • Die Stadt Pirna zahlt zehn Jahre lang für jährlich 46 Veranstaltungen eine Miete von jeweils 3000 Euro plus Mehrwertsteuer, insgesamt 285.000 Euro pro Jahr.
  • Der Vertrag sei ein Gewinn für alle, sagte Baubürgermeister Markus Dreßler.
  • Die Miete sei günstiger als ein eigenes Kulturhaus und ermögliche neue Veranstaltungen.
  • Pirna bekomme den Saal nach historischem Vorbild zurück, und die letzte große Wunde der Stadt werde geschlossen.
  • Das größte Risiko tragen die Investoren.
  • Stadträte sehen Risiken auch für Stadt und Einwohner, zum Beispiel Kürzungen bei freiwilligen Ausgaben.
  • Der Standort ist für Pirna das Kostbarste, das wussten schon unsere Vorfahren und bauten an die Stelle Schule und Hotel.
  • Das Hotel wird nur gut mit dem Saal.
  • 35 Prozent sind bewilligt, um das finanzielle Risiko zu minimieren.
  • Die Investoren erhöhten das Eigenkapital von 6 auf 8,5 Millionen Euro.
  • Kultur ist ein öffentliches Gut, große Häuser können nur mit Unterstützung leben, das wissen die Banken.
  • Das Projekt sei für viele eine Blackbox, die Zustimmung nicht verantwortbar.
  • Pirna kommt voran, wenn man mutig ist – nicht nur bei diesem Projekt.
  • Die Gefahr gegeben war, dass der alte 'Adler' Ruine oder Spekulationsobjekt werde.
  • Der angrenzende Platz muss sich so entwickeln, dass es stimmig ist.
  • Der 'Schwarze Adler' mit dem Saal hat für Ralf Thiele einen hohen emotionalen Stellenwert.
  • Die laufenden Abrissarbeiten an dem Komplex sollen in etwa zwei Wochen beendet sein.
  • 2027 soll Richtfest sein, 2028 innen ausgebaut und im ersten Quartal 2029 eine 'rauschende Eröffnung' gefeiert werden.